Handball: Landesliga 2
Leon Ludwigs wechselt vom TuS Bielefeld-Jöllenbeck zum TSV Ladbergen

Ladbergen -

Der erste Neuzugang ist unter Dach und Fach. Und was für einer: Vom Handball-Oberligisten TuS 97 Bielefeld Jöllenbeck wechselt Leon Ludwigs zum TSV Ladbergen. Obwohl der Spielmacher andere Angebote hatte, entschied er sich für die Heidedörfler.

Sonntag, 05.05.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 05.05.2019, 21:22 Uhr
Leon Ludwigs vom TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (links) ist der erste Neuzugang des TSV Ladbergen für die neue Saison. Über diesen Transfercoup freute sich Abteilungsleiter Stefan Ferlemann.
Leon Ludwigs vom TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (links) ist der erste Neuzugang des TSV Ladbergen für die neue Saison. Über diesen Transfer-Coup freute sich Abteilungsleiter Stefan Ferlemann.

Nach der 22:31-Niederlage am vergangenen Samstag beim TV Werther steht für den TSV Ladbergen noch ein Punktspiel aus. Egal wie die Partie am kommenden Samstag (18.15 Uhr Rott-Sporthalle) gegen TV Friesen Telgte ausgehen wird, die Heidedörfler werden die aktuelle Spielzeit als Tabellensechster abschließen. Damit es in der kommenden Saison besser läuft, sind die Planungen längst angelaufen. Und da kann der TSV den ersten Neuzugang vermelden. Vom TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck wechselt Leon Ludwigs nach Ladbergen.

Mit der Verpflichtung des 27-jährigen Rechtshänders ist den Heidedörflern ein echter Transfer-Clou gelungen. Ludwigs ist ein torgefährliche Spielmacher. Der TuS 97 lässt ihn auch ungern ziehen, hat er doch elf Jahre lang den Stil des Oberligisten geprägt. Und er war hauptverantwortlich dafür, dass die Bielefelder erneut den Klassenerhalt in der Oberliga geschafft haben. Im letzten Saisonspiel steuerte er beim 34:26-Erfolg gegen TSG Harsewinkel acht Treffer bei.

Leon Ludwig studiert Zahnmedizin in Münster und wohnt auch dort. Die Fahrten zwischen Bielefeld und der Domstadt wurden ihm jedoch zu viel. So suchte er eine neue Herausforderung. „Mein Studium ist phasenweise mit einem so großen Aufwand verbunden, dass ich nicht mehr regelmäßig nach Bielefeld pendeln kann und möchte“, erklärt Ludwigs gegenüber der Neuen Westfälischen.

„Ich habe davon gehört, dass er Jöllenbeck verlassen möchte. Da habe ich sofort Kontakt zu ihm aufgenommen“, erklärt TSV-Abteilungsleiter Stefan Ferlemann . „Dass wir so früh mit ihm gesprochen haben, war letztlich unser Glück. Er hatte auch andere Angebote aus der Ober- und Verbandsliga. Dass er sich für uns entschieden hat, freut uns deshalb umso mehr.“

Der Wechsel nach Ladbergen habe keine finanziellen Gründe, versichert Ferlemann: „Ums Geld ist es Leon Ludwig auch nicht gegangen. Er hat zu Verbandsliga-Zeiten mehrfach gegen Ladbergen gespielt, kennt die Rott-Sporthalle und die Stimmung hier. Das hat ihn beeindruckt. Neben dem Umfeld hat ihm auch unser Konzept zugesagt.“

Ludwigs ist zwar ein klassischer Spielmacher, kann aber auch im linken Rückraum spielen. Er ist der ideale Nachfolger von Jens Giesbert. Ob der aufgrund seiner Schulterverletzung noch einmal wird Handballspielen können, steht in den Sternen. „Wenn es gut läuft, kann er im Januar 2010 ein Comeback zu Rückrunde der kommenden Saison starten. Aber da muss man abwarten“, äußert sich Ferlemann zurückhaltend zur Zukunft Giesberts.

Mit zwei weiteren Spielern steht der TSV Ladbergen in Kontakt. Wahrscheinlich kommen auch beide Wechsel zustande. „Das ist aber noch nicht fix“, hält sich Stefan Ferlemann bedeckt. Den Verein verlassen wird Bent Jebsen, den es beruflich nach Hamburg zieht.

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