Handball: Bezirksliga
Lust auf Handball wieder wecken

Borghorst -

Mit 21 Siegen und nur einem Unentschieden spazierte der TV Borghorst durch die Kreisliga zurück in die Bezirksliga. Dort wird sich der TVB daran gewöhnen müssen, mit Rückschlägen fertigzuwerden. Einen ersten Vorgeschmack gab es im Testspiel bei Landesligist Vorwärts Gronau.

Freitag, 12.07.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 15:06 Uhr
Trotz der Niederlage boten Abwehrchef Simon Terkuhlen und seine Teamgefährten vom TV Borghorst eine ansprechende Leistung beim klassenhöheren Landesligisten Vorwärts Gronau.
Trotz der Niederlage boten Abwehrchef Simon Terkuhlen und seine Teamgefährten vom TV Borghorst eine ansprechende Leistung beim klassenhöheren Landesligisten Vorwärts Gronau. Foto: Matthias Lehmkuhl

Gut zwei Monate sind es noch bis zum Saisonstart in den regionalen Handballligen, doch schon jetzt bereitet sich der TV Borghorst nach einjährigem Intermezzo in der Kreisliga auf die Rückkehr in die Bezirksliga vor. Bereits am Donnerstag bestritt das Team von Trainer Jörg Kriens das erste Testspiel beim klassenhöheren Landesligisten Vorwärts Gronau. Am Ende verlor der TVB mit fünf Toren Differenz.

Auch Kriens ist ein Trainer, der Niederlagen überhaupt nicht mag. Allerdings hielt sich sein Groll über die in Gronau erlittene Pleite in Grenzen. „Wir haben das Spiel bewusst zu diesem frühen Zeitpunkt vereinbart. Die Jungs sollten mal wieder spüren, wie es ist, wenn man als Verlierer aus der Halle geht“, erläuterte Kriens nach dem Spiel.

Der Trainer sagte das in Anspielung auf die abgelaufene Kreisliga-Saison, die die Borghorster mit 21 Siegen und einem Unentschieden abgeschlossen hatten. Die letzte Punktspielniederlage datiert vom 5. Mai vergangenen Jahres. Damals verlor der TVB ausgerechnet gegen den Lokalrivalen TB Burgsteinfurt mit 26:27, womit der Abstieg aus der Bezirksliga quasi besiegelt war.

Zweifelsohne haben die Borghorster das Jahr in der Kreisliga genutzt, um sich neu aufzustellen und Kräfte zu bündeln. Mit dem Ergebnis, dass der Mannschaft bei ihrem Triumphzug das Gefühl abhandengekommen zu sein schien, wie es ist, ein Spiel zu verlieren.

Der Test in Gronau erfüllte aber nicht aufgrund des psychologischen Effekts seinen Zweck. „Nach den ersten kräftezehrenden Einheiten wollte die Mannschaft spielen, um wieder Spaß am Handball zu haben.“ Das war dem Team um Abwehrchef Simon Terkuhlen anzumerken, denn es zeigte eine sehr engagierte Leistung.

Wobei allerdings auch ein Schatten über der Begegnung lag, denn der etatmäßige Stammtorwart Maximilian Göcke war zwar mit nach Gronau gefahren. Spielen konnte er indes nicht. In der Endphase der vergangenen Saison hatte er sich einen Kreuzbandriss zugezogen, sodass er für unbestimmte Zeit ausfällt. Aufgrund dieses bedauernswerten Umstandes teilen sich nun Michael Segger und der neu verpflichtete Christian Ewering, der zuvor bei der „Zweiten“ des SuS Neuenkirchen zwischen den Pfosten stand, den Job im Borghorster Tor. Mit Marcel „Cello“ Peters sammelte am Donnerstag ein zweiter Neuzugang Spielpraxis beim TVB.

Eine Umbesetzung gab es im Trainerteam. Raif Murselji, zuletzt Co-Trainer der ersten Mannschaft, trainiert ab sofort die „Zweite“. Dort sollen vor allem die jungen, aus der Jugend nachrückenden Akteure an der Seite der beiden Routiniers Daniel Lütke Lanfer und Felix Frie Wettkampferfahrung sammeln.

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