Handball: U 19-Verbandsliga
Stotterstart in jeder Hinsicht, aber: ASV Senden schlägt Herzebrocker SV

Senden -

Der ASV Senden hat das erste Meisterschaftsspiel gegen den Herzebrocker SV mit 32:30 (16:12) gewonnen. Das war es dann aber auch an guten Nachrichten aus Gastgebersicht.

Dienstag, 10.09.2019, 19:33 Uhr aktualisiert: 10.09.2019, 19:50 Uhr
Erik Rüth (M.) war gegen Herzebrock noch nicht mit von der Partie, verstärkt aber ab sofort die ASV-U 19. Der Rückraummann kommt wie Dominik Rohmann aus der B-Jugend des TV Werne. 
Erik Rüth (M.) war gegen Herzebrock noch nicht mit von der Partie, verstärkt aber ab sofort die ASV-U 19. Der Rückraummann kommt wie Dominik Rohmann aus der B-Jugend des TV Werne.  Foto: red

Es ging schon gut los. Weil bei Spielbeginn kein Unparteiischer zugegen war, mussten je ein Sendener und ein Herzebrocker die A-Jugend-Verbandsliga-Partie zwischen ASV und HSV leiten. Beide hätten ihre Sache gut gemacht, betont Sendens Coach, Sebastian Tenholt , aber: „Die Partie wurde mit 20 Minuten Verspätung angepfiffen. Was die Vorbereitung empfindlich gestört hat.“ Und obwohl seine Mannen die Saisonpremiere mit 32:30 (16:12) gewannen, war der ASV-Trainer mit der Leistung seiner Spieler alles andere als einverstanden.

„30 Gegentore sagen im Grunde alles. Wir haben im Innenblock überhaupt keinen Zugriff auf den gegnerischen Rückraum bekommen. Gerade im zweiten Durchgang haben wir nicht gut gedeckt.“ Und vorne? Lief es anfangs ganz gut. Als die Besucher aus dem Raum Gütersloh aber ihre Abwehr umstellten und Malte Eierhoff wegen eines heftigen Wadenkrampfes kurzzeitig vom Feld musste, hakte es plötzlich auch im Angriff. Das einzig Gute in der Nachbetrachtung: „Die beiden Punkte kann uns keiner mehr nehmen. Ansonsten liegt aber noch eine Menge Arbeit vor uns“, so Tenholt.

ASV-Tore: Janssen (9/1), Eierhoff (7), Liemann (5), Mallmann (4), Kollek (3), Tübergen (2), Dubiel (1), Jägersmann (1).

U 17 schlägt Kinderhaus deutlich

Dafür, dass die U 17-Verbandsliga-Handballer des ASV Senden urlaubsbedingt und aufgrund der zwischenzeitlich geschlossenen Halle kaum trainieren konnten, war das „überraschend gut“, was B-Jugend-Coach Thomas Hammerschmidt am Sonntag zu sehen bekam. „Vielleicht ein paar Tore zu hoch, aber absolut verdient“ bezwang seine Sieben im ersten Spiel der neuen Saison die keinesfalls schlechte JSG Ibbenbüren mit 26:15 (13:10).Vor allem die Abwehr leistete – im Verbund mit dem stark haltenden Nils Magdalinski – ganze Arbeit. Nur fünf Tore gönnten die Sendener den Gästen in den zweiten 25 Minuten. Im Positionsangriff sei stellenweise – „kein Wunder in dieser Frühphase“ – noch Sand im Getriebe gewesen. Weil der ASV aber hinten die Bälle eroberte, kamen die Gäste im weiteren Verlauf der Begegnung immer wieder zu leichten Tore. Entscheidend war der 5:0-Lauf kurz nach dem Wechsel zum zwischenzeitlichen 19:12. Franken (10/2), Mallmann (6), Kasberg (3), Hausen (2), Speckmann (2), Lepkes (1), Neve (1), Reichow (1).

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