Handball: Landes- und Bezirksliga
Vorwärts Gronaus Trainer erwartet eine Trotzreaktion

Gronau -

Der Saisonstart in fremden Hallen ist nicht geglückt. Jetzt nehmen Vorwärts Gronaus Handballer in ihrem „Wohnzimmer“ an der Laubstiege einen neuen Anlauf. Die 1. Frauen und Herren genießen immerhin Heimrecht. Doch reicht das gegen das Landesliga-Schwergewicht TG Hörste?

Samstag, 21.09.2019, 11:00 Uhr
Vorwärts Gronaus Landesligateam (hier Lennard Schmidt) bestreitet am Sonntag sein erstes Heimspiel der neuen Saison.
Vorwärts Gronaus Landesligateam (hier Lennard Schmidt) bestreitet am Sonntag sein erstes Heimspiel der neuen Saison. Foto: Stefan Hoof

Die Frauen erwarten in der Bezirksliga am Sonntag um 13.30 Uhr die HSG Hohne/Lengerich. In der Landesliga bekommen es die Herren um 15.45 Uhr mit der TG Hörste zu tun.

„ Wir freuen uns auf unser erstes Heimspiel der noch jungen Saison“, erklärt Gronaus neue Trainerin Stefanie Kömmelt vor der Partie gegen Hohne/Lengerich. Sie erwartet einen Gegner, der sich „nach Verabschiedung mehrerer Spielerinnen neu finden muss“. Einen Trainerwechsel gab es auch. „Daniel Ahmann, sonst beheimatet im männlichen Bereich der Ibbenbürener SV, ist sehr ambitioniert und wird uns sicherlich mit seinem Team fordern“, erklärt Kömmelt und ergänzt: „Vor allem, weil das Kreispokalspiel gegen die Kreisligamannschaft des SuS Stadtlohn deutlich verloren wurde.“

Doch letztlich will sich Vorwärts ganz auf das eigene Spiel konzentrieren und versuchen, die Fehler aus dem Spiel in Coesfeld abzustellen. Urlaubsbedingt muss Kömmelt jedoch auf einige Spielerinnen verzichten.

Fehler abstellen – das ist ein gutes Stichwort für Adam Fischer . In Hesselteich gelang der Mannschaft wenig, trotz aller guten Vorsätze wurde der Saisonauftakt komplett in den Sand gesetzt. Und jetzt geht es gegen die TG Hörste, ein „Schwergewicht der Liga“, wie es Fischer formuliert, „gegen den Aufstiegsaspiranten Nummer eins“.

Was der Coach der Blau-Weißen vor allem sehen will, ist eine andere Einstellung, eine andere Körpersprache als in Hesselteich. Fischer erwartete schlicht eine Trotzreaktion, ein Gronauer Team, das sich dem Gegner mit Leidenschaft in den Weg stellt. „Wir sind der klare Außenseiter, eigentlich können wir nur gewinnen. Und ja, auch die TG Hörste hat ihre Schwachstellen, wir haben uns darauf vorbereitet“, sagt Fischer.

Für Keeper Christoph Hockenbrink rückt Tim Schreen in den Kader.

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