Handball: 3. Liga Nord-West
Ahlener SG braucht bei SG Menden die verschenkten Punkte zurück

Ahlen -

Zwei verlorene Zähler tun immer weh, gegen das Schlusslicht aber gleich doppelt. Nach der verkorksten ersten Hälfte gegen GWD Minden 2 dürfte die Ahlener SG nun umso motivierter in das nächste Duell mit einem Schlusslicht gehen. Im Sauerland dürfen sich bestimmte Fehler nicht wiederholen.

Donnerstag, 10.10.2019, 18:00 Uhr
Mit Krawumms und Überzeugung in die Deckung: Thies Hülsbusch demonstriert, was der ASG gegen Minden zumindest eine Halbzeit lang abging. Bei den Mendener Sauerland Wölfen müssen sich die Ahlener nun die verlorenen Punkte zurückholen.
Mit Krawumms und Überzeugung in die Deckung: Thies Hülsbusch demonstriert, was der ASG gegen Minden zumindest eine Halbzeit lang abging. Bei den Mendener Sauerland Wölfen müssen sich die Ahlener nun die verlorenen Punkte zurückholen. Foto: R. Penno

Der Plan war gut, nur die Ausführung lässt noch zu wünschen übrig. Gegen die stärkeren Gegner zu Saisonbeginn sollte die neu formierte ASG-Truppe ohne Druck zu ihrem Spiel finden, um dann gegen die schlagbareren Kontrahenten die Ernte einzufahren.

Teil eins des Plans klappte gegen Topteams wie Hagen und Wilhelmshaven schon sehr gut. Teil zwei ist zumindest bei der schmerzhaften 21:22-Heimniederlage gegen bis dahin sieglose Mindener in die Hose gegangen.

Nun geht es für die Mannschaft von Sascha Bertow am Freitag erneut gegen das Schlusslicht der 3. Liga. Bei den Mendener Sauerland Wölfen (20 Uhr) müssen die Ahlener Handballer die Punkte zurückholen, die sie vergangene Woche den Mindenern mitgegeben haben.

Hypothek aus Hälfte eins gegen Minden zu groß

Mit einer Leistung wie in Hälfte zwei gegen die GWD-Reserve kann das klappen, mit einer Leistung wie vor der Pause (8:14) sicher nicht. „Acht Fehlversuche und nur acht Tore – das sagt eigentlich schon alles“, weiß auch Co-Trainer Jan Anton , in welchem Abschnitt die Partie verloren gegangen ist.

„Natürlich haben wir uns nach dem Spiel und auch schon in der Pause hinterfragt, warum wir nicht einfach so spielen, wie wir es uns vorgenommen hatten“, so Anton. „Auf der zweiten Hälfte können wir aber richtig gut aufbauen. Da hatten wir es im Griff. So müssen wir in Menden von der ersten Minute an spielen.“

Dass es trotz einer deutlich besseren zweiten Hälfte nicht schon gegen Minden zu mehr reichte, lag laut dem Ahlener Co-Trainer daran, dass der eine Tacken bis zum Unentschieden immer gefehlt habe. „Wir haben sie nie ganz bis zu diesem Punkt gekriegt, um sie richtig nervös zu machen.“

ASG will sich trotz schlechten Starts nicht nervös machen lassen

Nervös könnten angesichts von nur drei Punkten aus den ersten sieben Spielen rein theoretisch aber die Ahlener werden. Doch Anton sieht dafür keinen Anlass. „Von Nervosität ist keine Spur. Die Saison ist ja noch sehr lang. Ärgerlich war die Niederlage gegen Minden, na klar. Aber Menden ist auch nicht besser gestartet.“

Trotz der angeschlagenen Jannis Fauteck und Niklas Seifert (beide erkältet) und des vermutlich heißen Empfangs vor großer Kulisse stehen die Chancen im Sauerland nicht schlecht. Zumindest wenn die Ahlener eine Leistung abrufen, wie sie es meistens gegen die Topteams tun. „Unsere Trainingswoche stimmt mich zuversichtlich“, sagt Anton. „Jeder war zu 110 Prozent bei der Sache.“ Wenn die ASG dann noch den Ball schnell laufen lasse und – ganz wichtig – die Fehlwürfe „einfach mal bleiben“ lässt (Anton), kann es mit dem zweiten Saisonsieg klappen.

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