Handball: Herren-Kreisliga
Talentschuppen von Vorwärts Gronau zu Gast bei GW Nottuln

Nottuln -

Die Kreisliga-Herren von GW Nottuln erwarten am Sonntag (20. Oktober) um 17 Uhr die Reserve des Landesligisten Vorwärts Gronau. Der Verein gilt inzwischen als Handball-Hochburg – und die Zweitvertretung als Talentschuppen.

Freitag, 18.10.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 20.10.2019, 19:42 Uhr
Mehr Durchschlagskraft in der Offensive und eine bessere Chancenverwertung fordert GWN-Coach Stefan Göcke von seiner Mannschaft im Spiel gegen Vorwärts Gronau II.
Mehr Durchschlagskraft in der Offensive und eine bessere Chancenverwertung fordert GWN-Coach Stefan Göcke von seiner Mannschaft im Spiel gegen Vorwärts Gronau II. Foto: Klaus Schulte

„Wir müssen ordentlich Dampf machen und über die erste und zweite Welle kommen. Und wir dürfen nicht weiterhin so fahrlässig mit den Chancen umgehen“, macht GWN-Trainer Stefan Göcke seiner Mannschaft eine klare Ansage.

Die Gäste aus der Grenzstadt sind mit 4:4 Punkten in die Saison gestartet. Siegen über den TV Vreden 2 und SW Havixbeck 2 folgten klare Niederlagen gegen die Meisterschaftsanwärter BSV Roxel und SV Adler Münster. „Die Gäste reisen mit einer stark verjüngten Mannschaft an“, weiß Göcke. „Die werden ordentlich Dampf machen“, hebt er warnend den Zeigefinger.

Gronau hat sich inzwischen zu einer Handball-Hochburg gemausert. Die Jugendabteilung bringt zahlreiche Spieler mit Perspektive hervor. Da die erste Mannschaft einige Talente in der Landesliga einsetzt, könnte im Kader der Zweiten der eine oder andere Routinier mitmischen.

Dennoch gibt der Nottulner Coach zwei Zähler als Ziel für sein Team aus: „Mit dann 6:2 Punkten hätten wir einen ordentlichen Saisonstart hingelegt.“ Nicht unwichtig, warten doch anschließend mit dem ASV Senden II und Westfalia Kinderhaus II zwei schwere Aufgaben auf die Grün-Weißen.

Allerdings haben die Nottulner Personalsorgen. Mit Maximilian Thur fällt Sonntag ein weiterer Rückraumspieler aus. Endgültige Gewissheit zur Schwere der Knieverletzung wird eine MRT-Untersuchung bringen. „Hoffentlich ist es nichts Langwieriges“, stöhnt Nottulns Coach. „Schon im letzten Jahr hat uns das Verletzungspech fast die Liga-Zugehörigkeit gekostet“, so Göcke. Der Trainer hofft, dass wenigstens Maximilian Halm und/oder Jörg Ruhnke ihre Verletzungen rechtzeitig so weit auskuriert haben, dass sie zumindest sporadisch ins Spiel eingreifen können.

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