Handball: 3. Liga
Schon wieder nichts in Händen – Ahlener SG unterliegt LiT Tribe Germania

Ahlen -

So langsam wird die Situation brenzlig. Die Drittliga-Handballer der Ahlener SG haben sich auch von LiT Tribe Germanie die Butter vom Brot nehmen lassen und unterlagen trotz einer engagierten Partie vor heimischer Kulisse. Die Mannschaft ist nun Vorletzter.

Sonntag, 20.10.2019, 16:28 Uhr aktualisiert: 20.10.2019, 18:50 Uhr
Philipp Dommermuth (links) wird von Lucas Rueter am Werfen gehindert. Letztlich gingen der Kreisläufer und die Ahlener SG auch gegen LiT Tribe Germania erneut leer aus, was auch Trainer Sascha Bertow (kleines Bild unten) verzweifeln ließ.
Philipp Dommermuth (links) wird von Lucas Rueter am Werfen gehindert. Letztlich gingen der Kreisläufer und die Ahlener SG auch gegen LiT Tribe Germania erneut leer aus, was auch Trainer Sascha Bertow (kleines Bild unten) verzweifeln ließ. Foto: R. Penno

Die Ahlener SG wartet weiter auf den zweiten Sieg in dieser Saison. Auch LiT Tribe Germania nahm die zwei Punkte aus der Friedrich-Ebert-Halle mit nach Hause. Beim 25:28 (14:14) sah es für die Gastgeber zwar lange nach dem sehnlich erhofften Erfolg aus. Stattdessen rutschten die in der Tabelle aber auf den vorletzten Rang ab. Das tat richtig weh.

„Ich kann nicht sagen, dass wir schlecht gespielt haben“, fand Sascha Bertow . Der ASG-Trainer lag damit ganz richtig: Denn von der ersten Minute an ging seine Mannschaft durchaus engagiert zur Sache. Sie weiß offensichtlich um ihre missliche Lage und will daran etwas ändern. So entwickelte sich zwischen der ASG und dem Aufsteiger eine Partie, die viel zu bieten hatte und in der es hin und her ging.

Stetig wechselnde Führungen

Beim 2:1 durch Thies Hülsbusch (3.) lagen die Hausherren erstmals vorne. Die Gäste aus Ostwestfalen, von Sascha Bertow ohnehin stark eingeschätzt, antworteten jedoch prompt und gingen in Führung. Die wechselte von nun an ständig, beim 7:10 (18.) hatten sich die Gäste erstmals abgesetzt. Wer jetzt auf einen Einbruch der ASG gewartet hatte, sah sich aber getäuscht: Mit zwei Treffern brachte David Wiencek seine Farben wieder heran und kurz vor der Pause verschaffte Jannis Fauteck den Ahlenern einen knappen Vorteil (14:13).

Handball 3. Liga: Ahlener SG - LIT Tribe Germania

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Zwei-Tore-Führung reicht nicht für die Siegerstraße

Der Faden riss nach dem Seitenwechsel nicht ab. Es blieb spannend und packend, weil keines der beiden Teams Boden preisgeben wollte. Dennoch erwischte die ASG den besseren Start in die zweite Hälfte und setzte sich beim 17:15 und 18:16 endlich um zwei Tore ab.

„Das hätte ein Impuls sein müssen“, sagte Sascha Bertow über diese Phase. Der erhoffte Impuls kam aber nicht, die ASG gab den Vorsprung wieder her. Es blieb deshalb eine Partie auf Messers Schneide, weil die Spielgemeinschaft aus Minden und Hille nicht so leicht zu beeindrucken war und den Rückstand in eine Führung umwandelte (18:19/43.).

Es ist zum Verzweifeln: ASG-Coach Sascha Bertow musste erneut eine Niederlage seiner ASG mit ansehen.

Es ist zum Verzweifeln: ASG-Coach Sascha Bertow musste erneut eine Niederlage seiner ASG mit ansehen. Foto: R. Penno

In der Schlussphase rennt sich die ASG fest

Bis zur 56. Minute blieb die ASG aber dran und glich ihrerseits den Rückstand immer wieder aus. Dann trafen Bjarne Schulz und wenig später Jannik Oevermann per Siebenmeter zum 24:26, nachdem Mattes Rogowski einen Tempogegenstoß zu vehement verhindert hatte. Dafür sah der Ahlener Rot. Als LiT-Torhüter Linus Happel ins leere ASG-Gehäuse auf 24:27 erhöhte (58.), war die Niederlage besiegelt.

In dieser Schlussphase hatten sich die Ahlener immer wieder an der Abwehr festgerannt und kein Mittel mehr gefunden. „Die Pässe kamen nicht an, die Abschlüsse waren zu ungenau“, urteilte Sascha Bertow. Kleinigkeiten, auf die er in der Pause noch hingewiesen hatte und „die in solchen Phasen tödlich sind. Das hat uns heute den Kopf gekostet, das tut sehr weh“, so der ASG-Coach.

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