Handball: 3. Liga
Sechs-Tore-Führung verspielt: Ahlener SG unterliegt auch Longericher SC Köln

Ahlen -

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Nicht in diesem Fall. Die Partie zwischen der Ahlener SG und dem Longericher SC Köln begann zwar wegen des späten Eintreffens der Gäste rund zehn Minuten später. Die sahen auch lange wie der künftige Verlierer aus. Am Ende aber nahmen sie die Punkte doch mit nach Hause.

Freitag, 25.10.2019, 22:02 Uhr aktualisiert: 28.10.2019, 16:29 Uhr
Florian Schöße und die Ahlener SG sahen gegen den Longericher SC lange wie der sichere Sieger aus. Gar mit sechs Toren führten die Hausherren zwischenzeitlich und unterlagen am Ende dennoch.
Florian Schöße und die Ahlener SG sahen gegen den Longericher SC lange wie der sichere Sieger aus. Gar mit sechs Toren führten die Hausherren zwischenzeitlich und unterlagen am Ende dennoch. Foto: R. Penno

Dabei hatten die Hausherren aus Ahlen einen ganz starken Start hingelegt, waren durch zwei verwandelte Siebenmeter von David Wiencek und je einen Treffer von Philipp Lemke sowie Luca Sackmann mit 4:1 (5.) in Führung gegangen. So positiv ging es in den nächsten Minuten dann auch erstmal weiter: Die Wersestädter bauten ihre Führung zum 6:2 (7.) und 8:3 (10.) aus. Allein Jannis Fauteck traf in dieser frühen Phase dreifach zum 10:5 nach einer Viertelstunde.

Ganz kurz sah es danach so aus, als wollte die Bertow-Sieben nun zu schnell zu viel. Bei zwei hektischen Gegenstößen versemmelte sie die folgenden Angriffe und ließ die Kölner prompt wieder bis auf drei Tore herankommen. Mit ein bisschen mehr Ruhe und Übersicht war die Gefahr des Ausgleichs aber ebenso schnell wieder gebannt, zumindest vorerst. Philipp Dommermuths Treffer ins leere Gehäuse brachte sogar das zwischenzeitliche 14:8 (18.). Auffällig auch, dass die Treffer wunderbar verteilt waren. Zu diesem Zeitpunkt hatte tatsächlich schon jeder auf Ahlener Seite bis dahin eingesetzte Feldspieler mindestens einmal eingenetzt.

Handball 3. Liga: Ahlener SG - Longericher SC Köln

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Und dennoch: Wie schnell im Handball selbst eine so scheinbar beruhigende Führung wieder flöten gehen kann, zeigte die Schlussphase der ersten Hälfte. Longerichs Keeper Valentin Inzenhofer bekam nun häufiger mal die Finger noch an den Ball und die ASG spielte es oft auch nicht mehr so sauber zu Ende. Kurz vor der Pause waren die Gäste deshalb wieder bis auf zwei Treffer dran – 20:18 (29.). Immerhin schickte Kreisläufer Philipp Dommermuth seine Mannschaft mit dem Tor zum 21:18 Sekunden vor der Sirene mit drei Toren Vorsprung in die Kabine.

Der war aber schon kurz nach Wiederbeginn komplett verbraucht. Die zunehmend stärker und sicherer werdenden Gäste glichen in der 37. Minute durch Marian Dahlke erstmals seit Beginn der Partie aus und nur eine Minute später markierte eben dieser Dahlke mit dem 23:24 (38.) die erste Führung des LSC. Als dann auch noch Luca Sackmann zwei Minuten bekam und die Longericher Siebenmeter obendrauf, stand die Partie bereits definitiv auf der Kippe. Doch Sven Kroker hielt zunächst und Lemke besorgte stattdessen auf der anderen Seite das 25:24 (40.).

Doch dann wurde es schnell ziemlich ruhig in der Friedrich-Ebert-Halle, denn den Hausherren entglitt nun die Partie: Es folgten ganze fünf Longericher Treffer in Folge zum 25:29 (48.). Insbesondere Dahlke, aber auch Daniel Koenen auf der anderen Seite im Rückraum bekam die ASG nicht in den Griff. Beide erzielten Treffer um Treffer. Und das brach der ASG am Ende trotz spannender Schlussphase auch das Genick. 32:34 lautete das Endergebnis. Da war mehr drin gewesen.

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