Handball: 3. Liga Nord-West
Überragender Maurice Behrens – Ahlener SG schlägt TuS Volmetal

Ahlen -

Das kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Nur eine Woche nach dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz der 3. Liga haben sich die Handballer der Ahlener SG am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Im Spiel gegen den TuS Volmetal lieferten sich die beiden Torhüter zunächst ein Privatduell.

Samstag, 02.11.2019, 21:35 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 15:16 Uhr
Einfach stark: Ahlens Keeper Maurice Behrens vernagelte gegen TuS Volmetal sein Tor und war damit der Garant für den Sieg der Hausherren.
Einfach stark: Ahlens Keeper Maurice Behrens vernagelte gegen TuS Volmetal sein Tor und war damit der Garant für den Sieg der Hausherren. Foto: R. Penno

Das kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Nur eine Woche nach dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz der 3. Liga haben sich die ASG-Handballer am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Im Spiel gegen den TuS Volmetal lieferte sich Ahlens Torhüter Maurice Behrens zunächst ein Privatduell mit seinem Gegenüber Sydney Quick (TuS). Auch weil Behrens dieses am Ende klar für sich entschied, fuhr seine ASG den langersehnten zweiten Saisonsieg ein. Und dann gleich einen ganz deutlichen: 30:20 (15:11).

Endlich hatten die Ahlener also mal wieder richtig was zu feiern in eigener Halle. . Erst recht, weil der Erfolg – trotz allen Lobs für die Einzelleistung von Behrens – einem starken Kollektiv zu verdanken war.

Bertow lobt das starke Kollektiv

ASG-Coach Sascha Bertow lobte eine gute Abwehrleistung ebenso wie ein „teilweise sehr gutes Kreisläuferspiel“ und seinen Kapitän Mattes Rogowski, der zwar ausschließlich am Punkt zum Einsatz kam, von dort aber alle seine acht Siebenmeter verwertete – ganz im Gegensatz zu den Gästen (nur einer von fünf).

Handball 3. Liga: Ahlener SG - TuS Volmetal

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Aber natürlich ließ Bertow auch seinen Keeper nicht unbedacht – wäre auch reichlich komisch gewesen angesichts dieser Partie. „Er hat sehr, sehr gut gehalten“, lobte der Coach. „Vor allem hat er auch in wichtigen Situationen Bälle entschärft. Das hat uns super den Rücken gestärkt. Viel wichtiger, als was einer macht, ist aber immer, was die Mannschaft zusammen macht. Und damit war ich heute natürlich zufrieden“, so der Ahlener Trainer.

Maurice Behrens und Sydney Quick im Privatduell

Dennoch waren Behrens und Sydney Quick (TuS) in der ersten Hälfte neben Volmetals Jan König die spielbestimmenden Akteure. Am Ende durfte das nur noch Behrens wirklich von sich behaupten, der neben einer wiedererstarkten Ahlener Mannschaft der Garant für den zweiten Saisonsieg war.

Die Hausherren starteten gut, lagen nach drei Minuten durch zwei Treffer von Philipp Lemke bereits mit 2:0 vorne. Vor allem weil Ahlens Keeper gleich zu Beginn schon glänzend aufgelegt war und fünf Mal parierte, setzte sich seine Mannschaft auf 5:2 (11.) und 7:4 (15) ab.

Dass es nicht noch deutlich mehr Vorsprung wurde, lag dann an Sydney Quick, dem Volmetaler Torhüter, der nun ebenfalls bärenstark unterwegs war und in den nächsten Minuten gleich drei, vier freie Würfe entschärfte. Das brachte die Gäste zusammen mit den nun deutlich zu zahlreichen Toren von Jan Magnus König zunächst zurück ins Spiel (6:7, 17.), dann zum 8:8-Ausgleich (18.) und schließlich sogar zu ihrer ersten Führung in der 23. Minute (9:10).

Paraden am laufenden Band

Was die beiden Torhüter in dieser Phase veranstalteten, muss man sich noch einmal auf der Zunge zergehen lassen. Beide hatten nach rund 25 Minuten schon jeweils mehr als zehn Bälle abgewehrt, Quick ein paar mehr aus dem Spiel heraus erwischt, Behrens dafür noch zwei Siebenmeter entschärft.

Oder anders ausgedrückt: Die berechtigte Frage war zu diesem Zeitpunkt, welche Angriffsreihe mehr Angst vor ihrem Gegenspieler hatte. Gegen Ende der ersten Hälfte schienen es die Volmetaler zu sein, die nun an Behrens schier verzweifelten, während auf der anderen Seite die Ahlener endlich wieder sicher trafen und ihre Führung zum 15:11 (29.) ausbauten. Zudem hatten sie nun auch Volmetals König, der bereits acht Mal eingenetzt hatte, besser im Griff.

ASG macht es in der zweiten Hälfte deutlich

Zu Beginn der zweiten Hälfte fehlte der bis dahin wichtigste Mann auf TuS-Seite sogar ganz, er kam erst eine Viertelstunde später wieder rein. Das machte die Sache für die Bertow-Sieben zumindest nicht schwerer. Die Hausherren hielten ihren Vorteil stabil und führten relativ ungefährdet mit 18:13 (34.) und 21:15 (46.).

Kurz darauf schien es dem zuletzt leidgeprüften Ahlener Publikum langsam zu dämmern, dass nach langer Zeit endlich mal wieder ein Sieg drin sein könnte. Als dann wenig später Maurice Behrens seinen sage und schreibe vierten Siebenmeter abwehrte und auf der Gegenseite Philipp Lemke zum 26:18 traf, war die Volmetaler Gegenwehr gebrochen. Die Hausherren hatten nun wenig Probleme, immer weiter wegzuziehen – auch weil Rogowski einen Siebenmeter nach dem anderen sicher verwertete..

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