Handball: Landesliga 2
TV Friesen Telgte behält gegen TV Werther die Nerven

Telgte -

Seinen zweiten Sieg in Folge feierte der TV Friesen Telgte gegen den Tabellendritten TV Werther. Nach einer Sieben-Tore-Führung wurde es Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal spannend, doch die Friesen behielten die Nerven.

Sonntag, 24.11.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 16:34 Uhr
Zupackend: Nils Flothkötter (l.) und Kristijan Kostovski hatten gegen den Tabellendritten in der Abwehr alle Hände voll zu tun.
Zupackend: Nils Flothkötter (l.) und Kristijan Kostovski hatten gegen den Tabellendritten in der Abwehr alle Hände voll zu tun. Foto: R. Penno

Das kleine Zwischentief ist überwunden: Im vorgezogenen Spiel der Handball-Landesliga bezwang der TV Friesen Telgte den TV Werther 04 mit 27:22 (15:9) und feierte seinen zweiten Sieg in Folge.

So ganz einfach war es am Samstagabend in der Dreifach-Sporthalle dann aber doch nicht, wie der spätere Spielverlauf zeigte. Denn nach 45 Minuten waren die Gäste aus Ostwestfalen wieder auf zwei Tore ran, der Tabellendritte wollte es noch mal spannend machen. „Da hatten wir eine Schwächephase“, gab TV-Trainer Björn Hartwig zu. Zur richtigen Zeit nahm er eine Auszeit, sortierte seine Mannschaft und schwor sie für die letzte Viertelstunde ein. Die Friesen ließen sich nicht irritieren und fanden immer eine Antwort.

Handball: TV Friesen Telgte gegen TV Werther

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Bis dahin lief alles wie am Schnürchen. Schnell setzten sich die Friesen ab, von der Stärke des Tabellendritten war nicht viel zu sehen. Mit deren offensiver Deckung kamen die Telgter bestens zurecht und nutzten die Lücken. Über 3:2 (7.) setzten sich die Gastgeber auf 6:2 (12.) ab. Als sich beim 8:3 nach einer Viertelstunde andeutete, dass für die Gäste nichts zu holen sein wird, nahm deren Trainer eine Auszeit. Viel brachte das nicht, der TV Friesen wich nicht von seinem Konzept ab und hielt den Vorsprung bei fünf Toren. Großen Anteil daran hatte Christoph Kohl. Der Halblinke traf in den ersten 30 Minuten siebenmal, und hinten vernagelte Torhüter Robin Gerlach seinen Kasten.

Die Überlegenheit setzte sich auch im zweiten Durch-gang fort, zwischenzeitlich lagen die Friesen nun mit sieben Toren in Front. Kaum einer dachte daran, dass es noch einmal spannend werden könnte. Doch nach 45 Minuten schwächelten die Friesen, ließen in der Abwehr zu viel zu und vergaben vorne gute Chancen. Mehr als auf zwei Tore kamen die Gäste aber nicht heran. Der TV Friesen berappelte sich schnell wieder, wurde nicht nervös und baute den Vorsprung auf ein sicheres Vier-Tore-Polster aus. In der Schlussphase brannte nichts mehr an.

„Ich bin 100 Prozent zufrieden“, meinte Hartwig. Klar, ein paar Kleinigkeiten gäbe es immer, so der Friesen-Trainer weiter. Über die konnte er diesmal hinwegsehen. Wichtig war, „dass wir sie unter 25 Toren gehalten haben“, fasste Hartwig mit Blick auf die Anzeigetafel zusammen. „Jeder Sieg tut gut.“

TV Friesen: Gerlach – Kohl (9/3), Flothkötter (4), Dichtler (4/1), Jashari (3), Kostovski (3), Langenberg (1), Petzold (1), Erpenbeck (1), Kleikamp (1), Kortenbrede, Jung.

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