Handball: Landesliga
Für Vorwärts Gronau geht es ans Eingemachte

Gronau -

Jedes Spiel sei wichtig, betont Adam Fischer, Trainer der Landesliga-Handballer des SV Vorwärts Gronau. Doch wenn es im Kampf um den Klassenerhalt gegen die direkte Konkurrenz geht, dann erhalten Punkte das Prädikat „besonders wertvoll“. Für Vorwärts steht am Samstag solch ein Spiel auf dem Programm. Es geht zum Derby nach Neuenkirchen.

Donnerstag, 05.12.2019, 15:52 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 10:48 Uhr
Christian Woltering steht mit den Landesliga-Handballern von Vorwärts Gronau vor wegweisenden Spielen.
Christian Woltering steht mit den Landesliga-Handballern von Vorwärts Gronau vor wegweisenden Spielen. Foto: Angelika Hoof

Das Derby bei SuS Neuenkirchen vor der Brust, das folgende Heimspiel gegen den zweiten Aufsteiger TV Kattenvenne im Sinn – es geht ans Eingemachte für die Landesliga-Handballer des SV Vorwärts Gronau. Und wenn alles gut läuft, dann könnte das Team von Vorwärts-Trainer Adam Fischer noch vor Weihnachten einen großen Schritt in Richtung gesichertes Mittelfeld bewerkstelligen.

„Wir freuen uns auf das Spiel. In Neuenkirchen wird es richtig zur Sache gehen, wobei ich hoffe, dass wir das bessere Ende haben werden“, versprüht Fischer Tatendrang. Wie es funktionieren kann, stellten die Gronauer am vergangenen Wochenende beim 27:25-Sieg gegen Westfalia Kinderhaus unter Beweis. Der Vorwärts-Coach attestierte seinem Team eine gehörige Portion Lernfähigkeit, denn es habe den Matchplan perfekt umgesetzt.

Darauf wird es auch am Samstag angekommen, allerdings wird die taktische Vorgabe eine andere sein am zuletzt gegen Kinderhaus, als es darauf ankam, den Kreis dichtzumachen und den Gegner zu Wurfaktionen aus der zweiten Reihe zu verleiten. „Neuenkirchen lebt seinen überdurchschnittlichen Rückraumschützen“, weiß Fischer um die Qualitäten der Mannschaft.

Allein aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass Vorwärts kaum mit einer defensiv ausgerichteten 6:0-Abwehrformation, sondern eher mit einer offensiveren Variante antreten wird. Ob es ein 5:1- oder gar 4:2-System sein wird, bleibt bis zu Anpfiff ein gut gehütetes Geheimnis. „Wir werden uns etwas überlegen“, sagt Fischer, der sich nicht in die Karten blicken lassen will.

Bei zwei Siegen und einem Unentschieden hat der SV Vorwärts als Tabellenelfter einen Zähler mehr auf dem Konto als SuS Neuenkirchen. Eine Woche später gastiert der punktgleiche TV Kattenvenne in der Sporthalle Laubstiege, sodass sich der heimische Vertreter ein gutes Stück von den Abstiegsplätzen absetzen könnte.

Personell schöpft Fischer nahezu aus dem Vollen, denn bis auf den langzeitverletzten Lennard Schmidt sind sämtliche Akteure einsatzbereit.

 

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