Handball: Bezirksliga
22:32 – HSG Hohne/Lengerich enttäuscht auf ganzer Linie

Tecklenburger Land -

Da hat es mächtig geknirscht im Gebälk. Die Bezirksligisten des TSV Ladbergen und der HSG Hohne/Lengerich gingen allesamt leer aus am vergangenen Wochenende. Es gab unterschiedliche Gründe für die Niederlagen.

Montag, 16.12.2019, 18:12 Uhr aktualisiert: 16.12.2019, 18:22 Uhr
Mikel Hart traf vier Mal für die HSG-Herren. Diese verloren aber ihr Heimspiel mit 22:32 gegen die SG Sendenhorst.
Mikel Hart traf vier Mal für die HSG-Herren. Diese verloren aber ihr Heimspiel mit 22:32 gegen die SG Sendenhorst. Foto: Uwe Wolter

Das war kein erfolgreiches Wochenende für die auf Bezirksebene spielenden Handballerinnen und Handballer der HSG Hohne /Lengerich und des TSV Ladbergen. Drei Spiele, drei Niederlagen gab es zum Jahresabschluss – eine Bilanz, die mit Blick auf 2020 ausbaufähig ist.

Bezirksliga Herren

HSG Hohne/Lengerich -

SG Sendenhorst 22:32

„Unsere gesamte Leistung war mehr als enttäuschend. Ich habe nicht geglaubt, dass einem rabenschwarzen Tag wie dem in Havixbeck ein zweiter folgen wird“, erklärte HSG-Trainer Daniel Bieletzki nach der 22:32 (11:15)-Pleite gegen die SG Sendenhorst. Die HSG hielt nur bis zum 2:2 (7.) mit, dann nahm das Unheil seinen Lauf. Als Lukas Guttek unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit auf 12:15 verkürzte, keimte zwar kurzzeitig Hoffnung auf im HSG-Lager. Doch zwischen der 33. und 40. Minute setzten sich die Gäste auf 20:12 ab, womit das Thema erledigt war. Die HSG ergab sich nun ihrem Schicksal. Bedenklich stimmte, dass das heimische Team keines der vorgegebenen Spielsysteme umzusetzen vermochte. Die Gastgeber begannen mit einer 5:1-Deckung, agierten später mit einer defensiveren 6:0-Formation, um es in der zweiten Halbzeit mit einem 3:2:1-System zu probieren – nichts klappte. Auch nicht im Angriff, was Bieletzki zu denken gab: „Wir trainieren gewisse Basics, schaffen es aber nicht, diese im Spiel auf die Platte zu bringen.“ Fazit: Es gibt einiges zu tun für die HSG im neuen Jahr. HSG-Tore: Telljohann (1), Suhre (1), Möller (2), Guttek (1), Blömker (3), Sensen (1), Grune (8), Hart (4), Volk (1).

Bezirksliga Damen

TSV Ladbergen -

BSV Roxel 23:31

Mit dem 23:31 (11:17) gegen den BSV Roxel mussten die Handballerinnen des TSV Ladbergen ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Zwar sei es „die schlechteste Leistung in dieser Serie“, so Trainerin Daniela Oana, gewesen. Gleichwohl relativierte sich das Ergebnis dadurch, dass sich der BSV Roxel als bärenstarker Gegner erwies, der schon im ersten Durchgang die Weichen stellte. Zudem blieb die Erkenntnis, dass verletzungsbedingte Ausfälle wie die von Leistungsträgerin Theresa Untiet (Knie) und Lina Fiege (Bänderriss) kaum zu kompensieren sind. TSV-Tore: Ehmann (3), Eppe (2), Wüller (1), Pia Kattmann (1), Rehkopf (3), Hannig (3/1), Huckenbeck (1/1), Schlathölter (3), Anna (1), Kötterheinrich (5/3).

HSG Hohne/Lengerich -

GW Nottuln 25:30

Stark angefangen, dann aber stark nachgelassen. An Ende mussten die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Hohne/Lengerich in eine 25:30 (14:12)-Niederlage gegen die DJK GW Nottuln einwilligen. „Das Spiel war bezeichnend für unseren Tabellenplatz“, erklärte HSG-Trainer Daniel Ahmann nach dem Schlusspfiff. Seine Mannschaft münzte zunächst einen Zweitore-Rückstand in einen 14:12-Vorsprung zur Pause um. Auch nach dem Seitenwechsel erweckte es den Anschein, als könne die HSG den zweiten Saisonsieg einfahren. Doch daraus wurde nichts. „Wir haben zwar mitgehalten, aber im zweiten Durchgang verließen uns die Kräfte“, betrieb Ahmann Ursachenforschung. Die Vorentscheidung fiel zwischen der 41. und 50. Minute, als die Nottulnerinnen von 21:20 auf 27:21 davonzogen.

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