Handball: Bezirksliga
SG Sendenhorst empfängt TuS Recke – Hunkemöller und Cooper fraglich

Sendenhorst -

Gleich im ersten Match des neuen Jahres wartet auf die Handballer der SG Sendenhorst ein Schlüsselspiel. Mit einem Heimerfolg gegen den TuS Recke können sie den Abstand zum Bezirksliga-Vorletzten auf sechs Punkte vergrößern. Ob zwei leistungsstarke Rückkehrer dabei sein können, ist fraglich.

Donnerstag, 09.01.2020, 20:00 Uhr
Ob Jens Hunkemöller (Nr. 6) im Heimspiel gegen den TuS Recke mitspielen kann, hängt vom Tempo ab, mit dem der Spielerpass in Dortmund bearbeitet wird.
Ob Jens Hunkemöller (Nr. 6) im Heimspiel gegen den TuS Recke mitspielen kann, hängt vom Tempo ab, mit dem der Spielerpass in Dortmund bearbeitet wird. Foto: Schaper

Zwei Wochen haben die Bezirksliga-Handballer der SG Sendenhorst keinen Ball angefasst. Aufgrund des Liga-Pokals der Nachwuchsfußballer stand ihnen die St.-Martin-Halle erst am Montag wieder für eine Trainingseinheit zur Verfügung. Am Donnerstag wurde ein zweites Mal trainiert. Zudem hatte Coach Thorsten Szymanski seinen Schützlingen über Weihnachten und den Jahreswechsel ein individuelles Laufprogramm nahegelegt.

Mit dieser relativ kurzen Vorbereitung geht es am Samstag um 19.15 Uhr dann ins Heimspiel gegen den TuS Recke . Mit lediglich vier Zählern ist dieses Team auf dem vorletzten Rang platziert. Es steht also ein Schlüsselspiel für die SG-Mannschaft an, die derzeit lediglich zwei Siege mehr auf dem Konto hat. „Wir wollen gewinnen, um nach hinten in der Tabelle keinen Druck aufkommen zu lassen“, sagt der Übungsleiter, der diesmal wieder an Bord sein wird. Beim deutlichen SG-Erfolg Mitte Dezember in Burgsteinfurt war er privat verhindert.

Personell sieht die Lage allerdings nicht gerade rosig aus. Yascha Feldmann wird krankheitsbedingt wohl ausfallen. Auch hinter dem Mitwirken von Janik Neumann steht ein Fragezeichen. „Das wären herbe Schwächungen“, gibt Szymanski zu.

Bei Niklas Fröhlich, der aufgrund eines Meniskusanrisses schon zwei Monate pausiert hat, traten am Montag wieder Schmerzen auf. Eine neuerliche, längere Pause scheint angezeigt zu sein. Zudem steht Torwartkollege Johannes Funke aufgrund einer Schulung nicht zur Verfügung. „Philipp Frenz ist aber da“, so sein Coach.

Zudem hat der SG-Trainer mit Rückkehrer Christopher Cooper noch ein weiteres Ass im Ärmel. Ob das allerdings schon stechen kann, ist noch ungewiss. Sowohl beim Schlussmann, der sich aus Kinderhaus kommend wieder seinem Heimatverein angeschlossen hat, als auch bei Jens Hunkemöller sind die Pässe von den abgebenden Vereinen erst Anfang dieser Woche freigegeben worden. Nun liegt es an der Passstelle in Dortmund, ob die beiden Verstärkungen am Wochenende schon für die SG spielberechtigt sind. „Ich gehe erst mal nicht davon aus“, würde sich der Sendenhorster Trainer dennoch gerne positiv überraschen lassen. „Wir sind aber auch so stark genug, um gegen Recke zu gewinnen.“

Für den ehemaligen Drittliga-Spieler der Ahlener SG könnte sich Szymanski durchaus auch eine Position im Rückraum vorstellen. „Ich weiß, was er kann, aber er hat ein halbes Jahr kein Handball gespielt und muss erst einmal unsere Spielzüge und Abläufe kennenlernen. Ich werde ihn nicht gleich ins kalte Wasser werfen.“

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