Handball: Herren-Verbandsliga
Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos: Ahlener SG 2 erwartet OSC Dortmund

Ahlen -

Schaffen sie noch den Klassenerhalt oder nicht? Uwe Bekston weiß es derzeit selbst nicht. Aber der neue Trainer der Verbandsliga-Handballer aus Ahlen hat gute Gründe gefunden, warum er es nicht bereut, die Aufgabe angenommen zu haben. Gegen den OSC Dortmund sollen sich die schon auszahlen.

Freitag, 10.01.2020, 12:00 Uhr
Der lange verletzte Marvin Michalczik ist zurück im Training. Gegen Dortmund wird er aber nur zu einem Kurzeinsatz kommen.
Der lange verletzte Marvin Michalczik ist zurück im Training. Gegen Dortmund wird er aber nur zu einem Kurzeinsatz kommen. Foto: Lars Gummich

Als Uwe Bekston Anfang Dezember zugesagt hat, die ASG-Zweite im Abstiegskampf zu übernehmen, da war ihm sicher schon klar, dass dies keine ganz einfache Aufgabe wird. Rund einen Monat später klingt der Neue an der Seitenlinie aber noch so, als sei er vollkommen im Reinen mit der Entscheidung.

Und das, obwohl für ihn zurzeit völlig unklar ist, wie die Geschichte endet. „Die Mannschaft will den Klassenerhalt. Ich will den Klassenerhalt. Ob wir den am Ende schaffen, weiß ich im Moment aber wirklich nicht“, gibt Bekston zu.

Schließlich ist die Lage seines Teams als Drittletzter der Verbandsliga und mit nur vier Punkten durchaus ernst. Sie ist aber auch nicht hoffnungslos, wie Bekston wohl festgestellt hat. Denn: „Die Mannschaft hat zuletzt gegen Recklinghausen einen sehr guten Charakter gezeigt. Es hat mich wirklich sehr positiv überrascht, wie sie auch bei Rückständen einfach immer weiter gekämpft hat“, sagt er. Man nimmt ihm wirklich ab, dass er es genau so meint.

Eine solche Einstellung, wie sie die ASG-Zweite bei der am Ende sehr unglücklichen 22:23-Auswärtsniederlage beim PSV Recklinghausen gezeigt hat, wünscht sich Bekston nun auch am Samstag (15.30 Uhr), wenn es zu Hause gegen den OSC Dortmund geht. Als Vorbereitung auf diese Partie hat Bekston seinen Spielern das Videostudium verordnet. Wie dann die genaue Taktik gegen den Tabellenneunten aussieht, wird er ihnen – und nur ihnen – im Abschlusstraining eröffnen. Nur so viel verrät er: „Es gibt gewisse Aufgaben für die Innenverteidiger und den Torwart, die sich immer wiederholen.“ Welche genau das sind, bleibt vorerst des Trainers Geheimnis.

Der kann sich auf eine Rückkehr der lange verletzten Leistungsträger Marvin Michalczik und Lukas Hinterding freuen. Beide sind wieder ins Training eingestiegen, kommen gegen Dortmund aber allenfalls für Kurzeinsätze in Frage. Sie sollen erst langsam wieder an den harten Abstiegskampf herangeführt werden. In dem könnten beide noch eine ganz wichtige Rolle spielen.  

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