Handball: Herren-Verbandsliga
Der erste Schritt von vielen – Ahlener SG 2 holt gegen OSC Dortmund zwei wichtige Punkte

Ahlen -

So darf das neue Jahr gerne weitergehen: Gleich im ersten Spiel hat die Reserve der Ahlener SG zwei Punkte eingefahren. Gegen den OSC Dortmund mussten allerdings die letzten zehn Sekunden die Entscheidung bringen.

Sonntag, 12.01.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 12.01.2020, 21:16 Uhr
Lukas Hinterding (Mitte) und die ASG-Zweite feierten gegen den OSC Dortmund einen wichtigen Last-Minute-Sieg.
Lukas Hinterding (Mitte) und die ASG-Zweite feierten gegen den OSC Dortmund einen wichtigen Last-Minute-Sieg. Foto: Marc Kreisel

Am Ende durfte die Mannschaft von Uwe Bekston über einen immens wichtigen 31:30-Heimerfolg im Abstiegskampf jubeln. Und genau das tat sie natürlich auch. Im Freudentaumel musste Bekston sogar gestehen, dass er den entscheidenden Torschützen gar nicht recht identifizieren konnte.

„Ich hab‘ nur den Ball im Netz zappeln sehen. Ich schätze, es war Lukas Hinterding“, sagte der neue Coach. Wichtig war ihm ohnehin mehr, dass seine Mannschaft dieses Mal, anders noch als vor dem Jahreswechsel gegen Recklinghausen, das bessere Ende für sich hatte.

Angesichts der Schlussphase hätte die Partie nämlich auch gut und gerne noch kippen können. Den eigentlich beruhigenden 25:20-Vorsprung zehn Minuten vor dem Ende hatte die ASG-Zweite nämlich noch ziemlich leichtfertig verspielt. „Nicht weil der Gegner uns so unter Druck gesetzt hätte, sondern weil wir selbst so viele Fehler gemacht haben. Wir hatten unnötige Ballverluste und überhastete Abschlüsse drin. Ohne die hätten wir einen deutlich ruhigeren Nachmittag verlebt“, so Bekston.

Handball-Verbandsliga: Ahlener SG 2 - OSC Dortmund

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Schwamm drüber. Denn insgesamt hatten die Hausherren nach der Pause keine schlechte Partie abgeliefert, zumal es zunächst gar nicht so gut laufen wollte. Die Innenverteidigung hatte zu Beginn in wechselnder Besetzung größte Schwierigkeiten, Dortmunds Halbrechten in den Griff zu bekommen. „Der hat uns mehrere Tore reingeknallt. Ich hab es in unterschiedlichsten Besetzungen versucht“, beschrieb Bekston die Anfangsphase. Insgesamt fünf Spieler hatte er angetestet, aber erst die Besetzung mit dem gerade erst wieder genesenen Lukas Hinterding und Jan Rotert funktionierte zur Zufriedenheit des Trainers.

Die Ahlener gingen dennoch mit zwei Toren Rückstand in die Kabine und drehte erst im Anschluss – dann aber mit Macht – das Geschehen zu ihren Gunsten. Bis es eben zu besagter Schwächephase kam, die fast noch den Sieg gekostet hätte. Hinterding und den ebenfalls erst gerade erst wieder ins Training eingestiegenen Marvin Michalczik musste Bekston so länger einsetzen, als ihm lieb war. Beide scheinen das aber ohne große Probleme überstanden zu haben. Auch das könnte ja ein gutes Zeichen für die kommenden Wochen im Abstiegskampf sein.

Bekston rechnet damit, dass es für den Klassenerhalt mindestens 19 Punkte braucht. Sieben hat seine Mannschaft nun auf dem Konto. „Es ist also noch ein weiter Weg“, weiß der Trainer. Der erste Schritt im neuen Jahr ist aber gemacht.

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