Handball: Bezirksliga
HSG Hohne/Lengerich: Die richtige Balance finden

Lengerich -

Die Handballer der HSG Hohne/Lengerich gehen als Außenseiter ins Spiel gegen Spitzenreiter SC Arminia Ochtrup. Dennoch sieht HSG-Trainer Daniel Bieletzki durch Zeichen, die Mut machen.

Freitag, 31.01.2020, 18:06 Uhr aktualisiert: 31.01.2020, 18:08 Uhr
Frederik Grune (Nr. 8) steht mit der HSG Hohne/Lengerich im Spiel gegen Spitzenreiter Arminia Ochtrup vor einer großen Herausforderung.
Frederik Grune (Nr. 8) steht mit der HSG Hohne/Lengerich im Spiel gegen Spitzenreiter Arminia Ochtrup vor einer großen Herausforderung. Foto: R. Penno

Angesichts der Tabellenkonstellation sind die Rollen klar verteilt, wenn der Achtplatzierte HSG Hohne /Lengerich am Sonntag Spitzenreiter SC Arminia Ochtrup empfängt. Doch diese Zahlen sind Schall und Rauch, denn im vergangenen Jahr war die Konstellation vergleichbar, als die Ochtruper favorisiert nach Lengerich kamen, am Ende jedoch mit einer klaren Niederlage auf die Heimreise geschickt wurden. HSG-Trainer Daniel Bieletzki hätte nichts dagegen, wenn es bei der Neuauflage ähnlich liefe: „Wir spielen zu Hause und werden alles daransetzen, die Punkte einzufahren.“

Der HSG könnte in die Karten spielen, dass in der Lengericher Dreifachhalle „geharzt“ werden darf, während sich die Arminen in ihrer Halle dieses klebrigen Haftmittels nicht bedienen dürfen. Das könnte ein Vorteil für die heimische Handballspielgemeinschaft sein, den sie auch nutzen will.

Dennoch wird es vielmehr darauf ankommen, in der Deckung die richtige Balance zu finden. Im halblinken Rückraum steht mit Max Oelerich ein Handball-Hüne in den Reihen der Ochtruper, der mit seiner Wurfgewalt die Bezirksliga in Angst und Schrecken versetzt. „Ihn haben wir zuletzt eigentlich gut im Griff gehabt“, erinnert sich Bieletzki. Die HSG hatte dem gut zwei Meter großen Halblinken mit einer Manndeckung den Zahn gezogen, sodass der Rückraumschütze unter seiner Trefferquote geblieben war. Allerdings ergaben sich durch diese offensive Ausrichtung Lücken in der HSG-Abwehr, die Arminias Linksaußen nutzte, um zehn Treffer anzubringen. In jedem Fall sollte die HSG flexibel genug sein, ihre taktische Strategie auch während des Spiels zu verändern.

Nach wie vor fehlen Jan Blömker und Janik Dorroch (beide langzeitverletzt). Darüber hinaus gibt es den einen oder anderen Spieler, der leicht angeschlagen ist. „Doch wir werden 13 Spieler auf der Bank haben, die bereit sind, alles zu geben“, versprüht Bieletzki Entschlossenheit.

 

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