Handball: Bezirksliga
Sendenhorst unterliegt mit letztem Aufgebot

Borghorst/Sendenhorst -

Mit 20:24 unterlagen die Handballer der SG Sendenhorst dem Team des TV Borghorst. Tabellarisch war die Sieben von Trainer Thorsten Szymanski sogar leicht favorisiert in das Kräftemessen gegangen – viele unglückliche Umstände aber sorgten dafür, dass die SG das Feld als Verlierer verließ.

Sonntag, 01.03.2020, 22:28 Uhr
Janis Westmeier gelangen gegen Borghorst zwei Treffer.
Janis Westmeier gelangen gegen Borghorst zwei Treffer. Foto: Penno

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison und womöglich auch nicht zum letzten Mal standen bei der Lagebesprechung vor dem Spiel gegen Borghorst zwei Themen im Fokus: Zum einen die anhaltenden bzw. immer wiederkehrenden Personalprobleme, zum anderen das Harzverbot, das sich für die SG immer wieder als Wettbewerbsnachteil entpuppte.

Durchaus, es waren nicht die einzigen beiden Faktoren, mit denen sich die 20:24 (8:9)-Auswärtsniederlage beim TV Borghorst erklären lässt. Dass sie eine gewichtige Rolle gespielt haben, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. „Wir haben gedeckt, wie wir noch nie gedeckt haben. Wir haben im Angriff gespielt, wie wir noch nie gespielt haben. Und natürlich macht sich das im Spiel und im Ergebnis bemerkbar“, sagt Trainer Thorsten Szymanski , der seinem Team abermals als Feldspieler aushelfen musste. Mit elf Mann traten die Sendenhorster ihre Fahrt nach Borghorst an – darunter zwei Torhüter und eben der Übungsleiter.

Ohne Durchschlagskraft im Rückraum

Bis zur 40. Minute gelang es dem SG-Team dennoch, das Fehlen des Stammpersonals zu kaschieren; nach einem 8:9-Halbzeitrückstand gingen die Gäste sogar mit 14:13 in Front. Dann allerdings verfehlten die SG-Angriffe immer häufiger ihr Ziel. „Wir haben derzeit im Grunde nur noch einen gelernten Rückraumspieler. Da fehlt uns in den entscheidenden Momenten einfach die nötige Durchschlagskraft“, hadert Szymanski, der seinem Team in dieser Hinsicht keinen Vorwurf machen wollte. „Wenn man selbst keine Tore wirft, wird es halt extrem schwer. Borghorst ist eine eingespielte Truppe, die weiß was sie zu tun hat.“ Er sei froh, dass seine Mannschaft angesichts der immer wiederkehrenden Verletzungsprobleme „überhaupt schon so viele Punkte geholt hat“. Er hoffe nun, dass sich der Kader vor dem schweren Spiel gegen Sparta zumindest teilweise etwas füllt.SG-Tore:Jens Hunkemöller (4), Westmeier (2/1), Schmitz (1), Heyna (6/2), Szymanski (3), Smykalla (4).

SG-Tore:
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