GS Hohenholte: Leistungsdiagnostik auch in der Kreisliga
Fitness-Fachmann fühlt auf den Zahn

Hohenholte -

Nach fünf Wochen Trainingspause heißt es: Ran an den Speck! Oder besser gesagt: Ran an die Fitness! Denn die stand zum Trainingsauftakt der ersten Fußballmannschaft von Gelb-Schwarz Hohenholte am Montagabend auf dem Prüfstand.

Dienstag, 14.07.2015, 17:07 Uhr

GS Hohenholte: Leistungsdiagnostik auch in der Kreisliga : Fitness-Fachmann fühlt auf den Zahn
Wenn Andreas Klose Übungen ansagt, gehört dem Fitnessfachmann die volle Aufmerksamkeit der Spieler. Foto: Maxi Krähling

Um den Fitnesszustand der Spieler des A-Ligisten einzuordnen, hatte sich Trainer Dirk Nottebaum professionelle Unterstützung von der Uni Münster geholt. Andreas Klose , Professor für Sportpädagogik und Sportgeschichte sowie aktiver Sportler und seit dem Wochenende Deutscher Seniorenmeister im Hochsprung, führte mit den Hohenholtern eine Leistungsdiagnostik durch.

Um die Spieler für das erste Spiel in gut sechs Wochen so fit wie möglich zu bekommen, musste erst einmal der Status quo ermittelt werden. „Die Werte zeigen mir, wo ihr momentan steht. Darauf bauen wir ein Trainingsprogramm für euch auf, damit ihr stark und fit genug seid, ein Spiel nach hinten raus entscheiden zu können“, erläuterte Klose seine Vorgehensweise.

Dem kann sich Trainer Dirk Nottebaum nur anschließen: „Ich möchte, dass wir eine Motivation daraus ziehen, dass wir fit sind. Das Training wird in der Vorbereitungszeit auch weh tun. Ich verspreche euch aber, dass jeder, der dieses Training mitmacht, nach sechs Wochen besser sein wird.“

GS Hohenholte: Leistungsdiagnostik

1/18
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling

Wer fit sein will, muss leiden. Es geht mit Aufwärmen und „Stabis“ los, Muskeltraining für Rumpf und Hüfte. Alles zügig, alles flott hintereinander weg, im knackigen Kommando-Ton angesagt, sodass der eine oder andere Spieler ins Schnaufen kommt.

Dann erst steht die eigentliche Diagnostik an. Einfach den hochsensiblen Mess-Gürtel umschnallen, und schon misst der alle Bewegungen und deren Frequenzen. „Beim Tapping misst man, wie schnell das Nervensystem reagiert. Da der Fußball so schnell geworden ist, ist das nicht ganz unerheblich“, erklärt Klose die erste Übung. Zwölf Tappings pro Sekunde sollten es schon sein.

Es folgen verschiedene Sprungtechniken – aus der Hocke, aus dem Stand, von einem Kasten. „Die Sprünge zeigen die individuelle Kraft, die die Spieler einsetzen“, so Klose. In einem Kopfballduell ist das nicht unwichtig. Dann noch der Sprint über 30 Meter und ein Agility-Parcours. Alles zeichnet der Messgürtel ganz genau auf.

„Mir hilft diese hochprofessionelle Auswertung sehr, die Mannschaft und jeden Einzelnen dahin zu bringen, wo wir hinwollen. Andreas Klose kommt seit zwei Jahren zu uns und hat uns ex­trem geholfen“, sagt der Trainer. Und auch der Sportwissenschaftler ist zufrieden: „Das Grundniveau ist gut. So gut waren die Jungs in den letzten Jahren in der Summe noch nicht.“

Das Schnaufen hat sich gelohnt. Anhand der Werte können Trainer und Spieler nachvollziehen, in welchen Bereichen sie Nachholbedarf haben. In fünf Wochen kommt Andreas Klose wieder und führt das Prozedere erneut durch. Dann zeigt sich, wer sich wo und wie verbessert hat.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3386214?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35334%2F4846058%2F4846064%2F
Europa für alle Sinne
Kopfhörerparty auf dem Prinzipalmarkt: Europa für alle Sinne
Nachrichten-Ticker