Handball: Viertelfinale im DHB-Pokal auf Kreisebene
Havixbeck darf noch nicht an Roxel denken

Havixbeck -

Im Viertelfinale des DHB-Pokals auf Kreisebene empfängt Bezirksligist SW Havixbeck am Samstag den Ligakonkurrenten Eintracht Hiltrup. Vor sechs Wochen standen sich die beiden Teams erst in der Meisterschaft gegenüber: Die Schwarz-Weißen siegten mit 25:20.

Donnerstag, 23.02.2017, 20:02 Uhr

Standen sich erst vor kurzem im Punktspiel gegenüber: Havixbecks Jonas Lügering und Hiltrups Tim Rickling (Nummer 5).
Standen sich erst vor kurzem im Punktspiel gegenüber: Havixbecks Jonas Lügering und Hiltrups Tim Rickling (Nummer 5). Foto: Klaus Schulte

Martin Drewer , Trainer des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck , macht gar kein Geheimnis daraus, dass der Tabellenzweite das Spitzenspiel am 4. März (Samstag) beim Liga-Primus BSV Roxel bereits im Hinterkopf hat. Um im Rhythmus zu bleiben, gilt aber zunächst die volle Konzentration dem Viertelfinale im DHB-Pokal auf Kreisebene . Am Samstag (25. Februar) um 17 Uhr empfangen die Schwarz-Weißen in der Zweifachsporthalle der Anne-Frank-Gesamtschule den Liga-Konkurrenten Eintracht Hiltrup .

Am 15. Januar standen sich beide Teams, nur wenige Meter entfernt in der Baumberge-Sporthalle, in der Meisterschaft gegenüber. Die Drewer-Sieben gewann mit 25:20 und möchte auch beim schnellen Wiedersehen wieder triumphieren, um sich für das Final-Four am 8. April – der Austragungsort ist noch offen – zu qualifizieren. „Wir dürfen uns nicht nach dem Spiel der Hiltruper richten, sondern müssen nur auf uns schauen“, stellt der Havixbecker Übungsleiter klar. Mit einer guten Abwehrarbeit soll dem Gegner aus der Domstadt der Zahn gezogen werden.

Die Gäste aus dem Münsteraner Stadtteil kamen am vergangenen Sonntag zu einem ungefährdeten 35:17-Auswärtssieg gegen das Schlusslicht ASV Senden II und belegen Rang sieben. Havixbeck hingegen feierte einen am Ende ungefährdeten 36:26-Heimerfolg gegen die HF Reckenfeld/Greven 05. „Die letzten fünf Minuten waren gut“, erinnert sich Drewer und kritisiert nochmals die mangelhafte Chancenverwertung. „Von 70 Angriffen wurden nur 36 mit einem Tor abgeschlossen. Das ist deutlich zu wenig. Eigentlich müsste die Quote bei 60 Prozent liegen.“

Eine Leistungssteigerung am Sonnabend gegen die Eintracht ist erforderlich, um ins Halbfinale einzuziehen. Hinter dem Einsatz des weiterhin am Knie verletzten Moritz Albers befindet sich ein Fragezeichen. Drewer entscheidet erst kurzfristig, ob der Kreisläufer aufläuft. „Im Hinblick auf das Roxel-Spiel werde ich kein Risiko eingehen.“ Ansonsten kann der SWH-Coach aus dem Vollen schöpfen.

Handball-Kreispokal der Männer:

Viertelfinale (25./26. Februar):

BSV Roxel II (1. Kreisklasse) – TV Kattenvenne (Bezirksliga),

SW Havixbeck (Bezirksliga) – Eintracht Hiltrup (Bezirksliga),

Westfalia Kinderhaus III (2. Kreisklasse) – Westfalia Kinderhaus (Landesliga),

Ems Westbevern (1. Kreisklasse) – Warendorfer SU II (Kreisliga)

Halbfinale (8. April):

Roxel II/Kattenvenne – Havixbeck/Hiltrup,

Kinderhaus III/Kinderhaus – Westbevern/Warendorfer SU II

Finale (8. April): Sieger der beiden Halbfinals

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