Mountainbike: Marathon-Trophy 2017
Top-Resultate für das Bike-Team Baumberge

Havixbeck -

Die Wettkampf-Saison konnte für die Mountainbiker des Bike-Team Baumberge (BTB) kaum schöner enden...

Freitag, 06.10.2017, 15:10 Uhr

BTBler Frank Schmitz-Gabriel (r.) wurde Vierter in der Trophywertung 2017
BTBler Frank Schmitz-Gabriel (r.) wurde Vierter in der Trophywertung 2017 Foto: TME

Das Finale um die Marathon-Trophy 2017 in Olsberg-Bruchhausen fand nicht nur bei strahlendem Sonnenschein statt, sondern belohnte die Anstrengungen der BTB-Radsportler auch mit Top-Resultaten. Eugen Schmunk holte sich als Achtschnellster des Tages den Sieg in seiner Altersklasse S2(40+), in derselben Klasse wurde Mary Ahmann bei den Frauen Vierte. Und genau auf diesem Platz landete Frank Schmitz-Gabriel letztlich in der Trophy-Gesamtwertung der Senioren3(50+), nachdem er beim Finale als Zehnter S3-Fahrer die Ziellinie überquert hatte.

Eugen Schmunk konnte eine starke, wenn auch wechselhafte Saison 2017 gleich mit zwei Top-Ergebnissen innerhalb einer Woche krönen. Denn bereits am Wochenende zuvor sicherte er sich beim Finale um den NRW-Cup in Remscheid im olympischen Cross Country(XCO) als Tageszweiter auch den 2. Gesamtplatz. Tagessieger wurde dabei sein Trainingskamerad, der für das Focus Rapiro Racing-Team fahrende BTBler Lars Lindemann – Gesamtsieger der für dasselbe Team fahrende Österreicher Klaus Reinisch nach dem letzten Rennen seiner langen, erfolgreichen Karriere.

Zum Abschluss der Marathon(XCM)-Saison hatte Schmunk dann auf der gut 66km-langen Mittelstrecke (1900hm) beim „16. Langenberg-Marathon“ noch genug Dampf in den Beinen, um nach hartem Kampf alle Altersgenossen hinter sich zu lassen. Mit diesem Sieg im Gepäck möchte er sich Anfang November dann noch einmal beim „längsten Beachrace der Welt“, dem letztmals stattfindenden Klassiker „Hoek van Holland naar Den Helder“ über 135 Kilometer auspowern.

Für Mary Ahmann wäre es dort sicherlich zu flach. Die BTBlerin mag es bergig, am liebsten auf Singletrails und anspruchsvolleren Strecken. Sie nutzte ihre Stärken auf dem vom Septemberregen schweren, teils sehr rutschigen Boden und bewältigte alle Anstiege und Abfahrten rund um den Langenberg souverän. Der Lohn nach über fünfstündiger Anstrengung war schließlich Platz 4 in ihrer Altersklasse (wS2).

So lange musste sich Frank Schmitz-Gabriel nicht mühen. Für die knapp 40km-lange Kurzstrecke (1000hm) benötigte er als zehnter S3-Fahrer 2:13:17 Stunden. Sein Fokus lag aber seit Mai auf einer vorderen Platzierung in der Gesamtwertung der Marathon-Trophy, die 2017 erstmals aus insgesamt neun Rennen bestand. Die besten sechs Resultate kamen in die Wertung, die Finalteilnahme war zudem Pflicht. Und da hier ein Konkurrent nicht starten konnte, reichten seine 5047 Punkte überraschend sogar noch für den vierten Gesamtplatz. „Der Schlüssel zum Erfolg waren meine Konstanz – und dass ich ohne Panne sowie nahezu sturzfrei durchgekommen bin,“ so Schmitz-Gabriel.

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