Fußball: Kreisliga A Münster
Der SV Bösensell muss weiter nachsitzen

Bösensell -

Der SV Bösensell hat gegen die SG Telgte das Aufstiegsspiel verloren. Die Saison ist damit aber immer noch nicht vorüber. Gegen den VfL Senden gibt es nun für den SVB eine weitere Chance.

Sonntag, 03.06.2018, 17:20 Uhr

Da staunte der Telgter Lukas Kleinherne nicht schlecht: So hoch bekommt Robin Voßkühler (l.) sein Bein.
Da staunte der Telgter Lukas Kleinherne nicht schlecht: So hoch bekommt Robin Voßkühler (l.) sein Bein. Foto: Johannes Oetz

Es hat (noch) nicht sollen sein: Im Entscheidungsspiel der beiden Kreisliga-A-Meister um den Aufstieg in die Bezirksliga verlor der aufopferungsvoll kämpfende SV Bösensell am Samstag gegen die SG Telgte zu hoch, aber letztlich doch verdient mit 2:5 (1:1).

SV Bösensell verliert gegen die SG Telgte

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Während die Grün-Weißen damit drei Jahre nach dem Abstieg in die Bezirksliga zurückkehren, muss der SVB in die Saisonverlängerung, an deren Ende doch noch der Aufstieg stehen könnte. In Hin- und Rückspiel tritt Bösensell gegen den VfL Billerbeck an, der am Sonntag das Entscheidungsspiel gegen die Zweitvertretung der Spielvereinigung Vreden mit 0:2 verlor. Los geht es für den SVB am Donnerstag auf eigenem Platz.

Zurück zum Samstag: 950 Zuschauer sahen an der Feldstiege in Nienberge ein unterhaltsames Kreismeisterschaftsfinale, in dem beide Teams ihre Fanblöcke auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle schickten. Um es vorwegzunehmen: Der Bösenseller Anhang entschied den Lautstärke-Vergleich eindeutig für sich.

Zum Spiel: In der ersten halben Stunde war der SVB mit seiner forschen Art dominant. Die Telgter wirkten gehemmt und leisteten sich einige Fehler. Einer davon führte zum verdienten 1:0 für Bösensell durch Florian Bußmann (10.). Die Vorarbeit hatte Nils Schulze Spüntrup geleistet.

In der 25. Minute jubelten die Gelb-Schwarzen erneut. Doch es war zu früh: Mit einem Kopfball traf Linus Leifken den Pfosten. Den Abpraller köpfte Nils Schulze Spüntrup zum vermeintlichen 2:0 in die Maschen. Der Treffer wurde wegen Abseits allerdings nicht gegeben. Pech für das Team des Trainergespanns Fabian Leifken/Mathias Krüskemper. Im Anschluss kam die SG besser ins Spiel und zu Chancen. Nach einem feinen Pass von Konstantin Schoof traf Yanik Leinkenjost zum 1:1 (38.). Damit ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff wirkten die Telgter wie ausgewechselt. Sie gewannen die Zweikämpfe, ließen den Ball laufen – und schossen Tore. Innerhalb von zehn Minuten (55. bis 65.) gingen sie durch Josef Maffenbeier per Elfmeter, Hendrik Blawatt und Nils Möllers mit 3:1 in Führung. Die Luft schien jetzt raus zu sein aus der Partie, ehe die Bösenseller bewiesen, warum sie als Moral-Monster gefürchtet sind. Sie steckten einfach nicht auf. Zehn Minuten vor Schluss verkürzte Schulze Spüntrup auf 2:4. Der eingewechselte Miroslav Bückert beeilte sich, das Leder aus dem Netz zu holen. Der SVB glaubte noch an sich.

In der 87. Minute wäre es dann auch fast passiert: Der eingewechselte Oliver Mersmann brachte eine Flanke in den Strafraum zu Christoph Hohmann. Bösensells Nummer 27 senste zunächst über den Ball und bekam ihn dann im zweiten Versuch doch noch, das Spielgerät flog indes in den Abendhimmel. Die Riesenchance zum 3:4 war dahin. Im direkten Gegenzug gelang SG-Joker Henning Sieger das Tor zum 5:2 – erst jetzt war Bösensell wirklich besiegt.

Mit hängenden Köpfen verließen die SVB-Kicker den Rasen. Alle waren enttäuscht. Doch auf den Bösenseller Anhang war Verlass: Zum x-ten Mal an diesem Tag jubelten sie ihrem Meister zu. Noch ist es nicht vorbei! Am Donnerstag sehen sich alle Gelb-Schwarzen auf der Sportanlage am Helmerbach wieder. Garantiert!

SV Bösensell: Schölling – Lips, Overhoff, Klöfkorn, Farwick – Hohmann, Többen (71. Bückert), Schulze Spüntrup, Bußmann (77. Mersmann), Rückel – L. Leifken (65. Voßkühler)

Tore: 0:1 Bußmann (10.), 1:1 Leinkenjost (38.), 2:1 Maffenbeier (55./FE), 3:1 Blawatt (62.), 4:1 Möllers (65.), 4:2 Schulze Spüntrup (80.), 5:2 Sieger (88.)

Schiedsrichter:

Moritz Ludorf (Münster)

Zuschauer: 950

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