Fußball: Kreispokal Münster
Locker, aber nicht entspannt erreicht der SV Bösensell die nächste Runde

Bösensell -

Das erlösende 2:0 beim SC Nienberge fiel für den SV Bösensell erst in der 83. Minute. Danach war klar: Der SVB zieht in die zweite Kreispokalrunde ein.

Freitag, 10.08.2018, 14:52 Uhr

Till Leifken (am Ball) versucht, das Spielgerät abzuschirmen. Nienberges Gerrit Rolwes verbiegt sich aber ziemlich, um an den Ball zu gelangen.
Till Leifken (am Ball) versucht, das Spielgerät abzuschirmen. Nienberges Gerrit Rolwes verbiegt sich aber ziemlich, um an den Ball zu gelangen. Foto: Heimspiel / Andreas Teipel

Einen richtig bekömmlichen Ruhepuls hätte Fabian Leifken gehabt, wenn seine Bösenseller Mannschaft früher als in der 83. Minute das 2:0 erzielt hätte. So durfte er nur die letzten sieben Spielminuten entspannt zusehen, wie der SVB beim SC Nienberge in die zweite Runde einzog. Am Ende hieß der Endstand in Nienberge 2:0 (1:0).

Der zweite Treffer des Tages fiel indes mit tatkräftiger Unterstützung eines Nienbergers. Philipp Klumper zog beim Kopfballduell gegen Bösensells Niklas Klöfkorn den Kürzeren und musste machtlos mit ansehen, wie der Ball ins Tor sprang. Schon zuvor hatte Bösensell Kontermöglichkeiten, ein 2:0 nachzulegen, doch: „Wir haben das in Überzahl nicht gut ausgespielt. Der letzte Pass saß nicht“, bemängelte Leifken.

Kein Wunder, lag der Fokus in den vergangenen Trainingswochen darauf, die defensiven Abläufe zu verbessern: „Jetzt müssen wir gucken, dass wir die Offensive wieder trainieren. Und dann hoffe ich, dass wir diese Situationen zum Saisonstart wieder besser ausspielen.“ Richtig gut startete der Sportverein derweil in die Partie. Leifken lobte: „In den ersten 15 Minuten haben wir sehr gut den Ball laufen lassen.“ Da passt es ins Bild, dass das 1:0 in jener Phase fiel.

Nienberge presst früher

Der Ball kam über Lennard Overhoff zu Linus Leifken. Der legte zu Oliver Mersmann quer (1:0/6.). Allerdings fingen die Nienberger in der Folge an, früher zu pressen. „Davon haben wir uns beeindrucken lassen“, so Leifken. Brandgefährlich wurde es nur selten im Strafraum Bösensells. Doch häufig kam der SCN zu Standardsituationen, wenngleich Leifken anmerkte: „Die haben wir meistens gut geklärt.“

Und deshalb haben die Bösenseller Kicker ihr Ziel, in die zweite Runde zu kommen, auch erreicht. „Wir haben schon vorher in der Kabine gesagt, dass wir ein messbares Ergebnis holen wollen. Wenn man in die zweite Runde kommt, hat man wohl viel richtig gemacht“, freute sich Leifken.

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