Handball: Kreisliga
SW Havixbeck 2 mit Licht und Schatten

Havixbeck -

Neben dem Sieg der ersten Männermannschaft gab es für die Handballer von SW Havixbeck am zurückliegenden Spieltag noch ein Remis und zwei Niederlagen.

Dienstag, 25.09.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 25.09.2018, 06:00 Uhr
Maik Mense von SW Havixbeck 2 war in Hälfte eins kaum zu stoppen.
Maik Mense von SW Havixbeck 2 war in Hälfte eins kaum zu stoppen. Foto: Marco Steinbrenner

 Mit einem leistungsgerechten 23:23-Unentschieden trennte sich Kreisligist SW Havixbeck 2 von den Handballfreunden Greven/Reckenfeld. Gegen einen Gegner, der in der Regel über 30 Tore in seinen Spielen erzielt, zeigten die Havixbecker eine gute Abwehrleistung und bewiesen auch in der dritten Saisonpartie, dass sie in der neuen Liga mithalten können. Die Schwarz-Weißen belohnten sich aber nicht mit zwei Punkten, da die Angriffsbemühungen auch nur zu 23 Treffern ausreichten. Hier gilt es, in den nächsten Trainingseinheiten weiter zu arbeiten, damit mehr Torchancen genutzt werden.

In der ersten Halbzeit hielt vor allem Maik Mense die Einheimischen im Spiel, denn er erzielte sieben seiner insgesamt neun Tore bis zum Pausenpfiff (9:8). Nach dem Wechsel konnte sich Havixbeck bis auf 14:11 absetzen, ehe eine Leistungsschwäche aus dem Nichts den Gegner wieder ins Spiel holte. Ab dem 16:17 (45. Minute) lief der Hausherr einem Rückstand hinterher und konnte am Ende froh sein, dass er durch zwei Treffer in Folge zum Schluss noch ausgleichen konnte. „Unsere Abschlussschwäche hat uns heute wieder einen Punkt gekostet“, war Spielertrainer Jan-Philipp Schürmann nicht ganz mit seiner Truppe zufrieden.

SWH-Tore: Mense (9), van Ledden (5), Schürmann, A. Klostermann (3), Henninger (2) und Wiedemann (1).

Kleikamp-Sieben verkauft Haut teuer

Beim 13:13 zur Pause war noch alles gut. Dann jedoch musste sich die ersatzgeschwächte Drittvertretung von SW Havixbeck der DJK Sparta Münster 3 mit 23:28 geschlagen geben. Die Mannschaft von Spielertrainer Martin Kleikamp verkaufte ihre Haut indes teuer. Gegen den Tabellenzweiten hielten die Havixbecker mit einer neu zusammengestellten Truppe lange gut mit, ehe sie in die Niederlage einwilligen mussten. Letztlich entschied der halblinke Rückraumspieler der Gäste fast alleine das Spiel, da die Havixbecker ihn nicht in den Griff bekamen. Am Ende standen 13 Treffer und viele gute Anspiele an den Kreis für ihn zu Buche. Dennoch war Kleikamp mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden, denn er sah nach der langen Wettkampfpause viele gute Ansätze. So gab es gelungene Aktionen in Abwehr und Angriff und neun unterschiedliche Torschützen. „Dafür, dass wir in dieser Konstellation noch nicht gespielt haben, war das sehr in Ordnung“, erklärte der Coach.

SWH-Tore: Lejeune (7/1), Kolleck (4), Hemmerde (3), Schulze Eistrup, Dresemann, J. Klostermann (je 2), A. Thoms, Kleikamp und Uphues (je 1).

SWH-Damen hart bestraft

Drei Rote Karten, sieben Zeitstrafen und 14 Strafwürfe gegen die Mannschaft von Bodo Dreger, sorgten bei den Kreisliga-Handballerinnen von SW Havixbeck für Unverständnis: Trotzdem verloren die Schwarz-Weißen nur knapp mit 19:20 bei der Warendorfer SU. Die SWH-Damen sind nicht für ihr ruppiges Spiel bekannt, aber dieses Mal schien alles gegen sie zu laufen. In Halbzeit eins sahen die Zuschauer zunächst eine ausgeglichene Partie, ehe sich die Dreger-Truppe beim 5:5 durch die Disqualifikation von Pia Raupach aus dem Takt bringen ließ und bei einem 7:10-Rückstand die Seiten gewechselt wurden. Nach der Pause versuchte der Gast, sich wieder auf sein Spiel zu konzentrieren. Da die Havixbeckerinnen aber regelmäßig in Unterzahl agieren mussten, konnten sie den Rückstand nicht entscheidend reduzieren. Erfreulich war dennoch, dass die Gäste nicht den Kopf hängen ließen, sondern alles versuchten, um die Partie noch zu drehen.

SWH-Tore: Beneke (8/3), Althoff, Hövelmann, S. Badengoth (je 2), Fiegenbaum, A. Badengoth, M. Dreger, Küper und P. Raupach (je 1).

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