Fußball: Kreisliga A 2 Münster
GS Hohenholte verschenkt den Dreier

Hohenholte -

„Das ist eine riesengroße Enttäuschung“, berichtete Heiko Walters, Co-Trainer der Kreisliga A-Fußballer von GS Hohenholte, nach dem 4:4 (1:1)-Unentschieden bei GW Albersloh.

Montag, 22.10.2018, 15:36 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.10.2018, 19:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 22.10.2018, 15:36 Uhr
Mario Boonk jubelt: Sein Treffer in der 88. Minute zur Hohenholter 4:3-Führung war indes noch nicht die Entscheidung.
Mario Boonk jubelt: Sein Treffer in der 88. Minute zur Hohenholter 4:3-Führung war indes noch nicht die Entscheidung. Foto: Marco Steinbrenner

Einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand holten die Gelb-Schwarzen auf, erzielten in der 88. Minute durch Mario Boonk die Führung und kassierten in der Nachspielzeit noch den Ausgleich. „Zehn meiner Spieler sind beim vierten Gegentreffer hinter dem Ball. Es kann nicht sein, dass ein Albersloher dann im Strafraum in aller Ruhe den Ball annehmen und den Ausgleich erzielen kann“, so Walters. „Ich bin heute um zehn Jahre gealtert“, schüttelte der Assistent von Ralf Zenker den Kopf.

Die Gäste erwischten einen vielversprechenden Start und gingen bereits in der achten Minute durch Lutz Marquardt in Führung. Immer nach dem gleichen Schema fielen die nachfolgenden Gegentore durch Jannick Horstmann (39./60./63.). „Wir haben jeweils den ersten Ball nicht entscheidend geklärt. In diesen Situationen hat mir der letzte Wille und die notwendige Galligkeit gefehlt.“

Trotz des 1:3-Rückstandes gaben die GSH-Kicker aber nicht auf und wurden für ihre Einstellung belohnt. Ferdinand Vogelsang markierte in der 69. Minute den 2:3-Anschlusstreffer. Nur elf Minuten später gelang Patrick Wilhelmer aus dem Gewühl heraus der 3:3-Ausgleich. Doch damit nicht genug: 120 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit schloss Mario Boonk eine Kombination über Frederik Fechner und Stephan Waltring erfolgreich zur erneuten Führung ab. Doch zum nächsten Sieg reichte es nicht, denn Aaron Bonse traf in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 4:4. „Der späte Ausgleich ist für Albersloh sicherlich nicht unverdient“, gestand Heiko Walters ein. Die Platzherren hatten schließlich zwischen der 26. und 69. Minute die Partie bestimmt und in dieser Zeit auch zweimal Pech mit Aluminiumtreffern.

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