Fußball: Kreisliga B
SWH vielseitig, schmerzfrei und hellwach zum Sieg über Wacker Mecklenbeck

Havixbeck -

Der eine spielte unter Schmerzen, der andere traf mit falschen Füßen und alle waren sie steht präsent: Was SW Havixbeck gegen Wacker Mecklenbeck ablieferte, war eines Tabellenführers würdig. Nach 90 Minuten stand unterm Strich ein 3:0-Heimerfolg.

Sonntag, 02.12.2018, 19:02 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 14:35 Uhr
Ole Walterbos spielte für SW Havixbeck, obwohl seine Knie Probleme machten.
Ole Walterbos spielte für SW Havixbeck, obwohl seine Knie Probleme machten. Foto: Johannes Oetz

Es gibt so Fußballspiele, die machen einfach Laune. Gute Laune. David Bussmann, Coach der B-Liga-Fußballer von SW Havixbeck, hatte eine eben solche nach den 90 Minuten seiner Habichte daheim gegen Schlusslicht Wacker Mecklenbeck. SWH siegte 3:0 (1:0). Standesgemäß, schließlich ist Havixbeck Tabellenführer. Und an diesem Sonntagnachmittag zeigten sie eindrücklich, warum.

Sie sind beispielsweise vielseitig. Julius Mersmann zeigte das, als er nach neun Minuten zum 1:0 einnetzte. Der Ball lag im Sechzehner, Mersmann prügelte die Kugel ins Tor – „mit seinem starken linken Fuß“, berichtete Bussmann uns lachte. Was daran so lustig ist: „Eigentlich ist er Rechtsfuß, mit links kommt nie so viel.“

Es war ein Frühstart nach Maß gegen kompakt dagegen haltende Gäste, die sich aber keineswegs hinten bloß einigelten und auch ab und ihre Wege nach vorne suchten. „Das war ein guter Gegner“, bemerkte schließlich auch Bussmann. Seinen Mannen gab das frühe Führungstor Sicherheit. Und auch im zweiten Abschnitt kamen die Habichte heraus aus der Katakomben, als würden sie von der Polizei gejagt.

Der nächste Frühstart

Diesmal dauerte es bloß sieben Minuten, ehe Dennis Minnerop einen langen, hohen Ball von Tobias Harke am zweiten Pfosten einnickte. Zuvor kombinierten die Hausherren nett im Mittelfeld. „Alle haben Gas gegeben“, lobte Bussmann den weiter unstillbaren Siegeswillen seiner Truppe an diesem trüben Novembernachmittag in den darauf folgenden Spielminuten. Und spätestens nach einem Platzverweis an einem Mecklenbecker für ein Foulspiel an Johannes Franke (58.) waren jegliche Restzweifel dann auch beiseite geschoben. Drei Minuten drauf machte Chris Bauerbach dann den Deckel drauf, er besorgte das 3:0. Dabei blieb‘s, auch weil Wacker sich nicht kampflos seinem Schicksal ergab.

Apropos Kampf und ergeben: Eigentlich hatte Ole Walterbos für SWH gar nicht auflaufen wollen. Sein Knie zwickte. Doch er biss auf die Zähne, schaffte die vollen 90 Minuten. Der Lohn für diesen schmerzfreien, nahezu heldenhaften Einsatz: Drei Punkte, drei Tore – und „ein Sonderlob!“ vom eigenen Coach. Na, wenn das mal nichts ist...

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