Handball: Landesliga 2
Großes Potenzial und eine Baustelle bei SW Havixbeck

Havixbeck -

Auch wenn es tabellarisch durchaus Luft nach oben gibt: Am Trainerstuhl wird nicht gerüttelt bei SW Havixbeck. Tom Langhoff bleibt auch in der nächsten Saison Chef am Seitenrand. Künftig aber bekommt er Unterstützung.

Dienstag, 22.01.2019, 17:46 Uhr
SW Havixbecks Handball-Abteilungsleiter Marc Huysmann (l.) freute sich am Wochenende, dass Tom Langhoff (r.) auch im kommenden Jahr die Habichte als Trainer führen wird.
SW Havixbecks Handball-Abteilungsleiter Marc Huysmann (l.) freute sich am Wochenende, dass Tom Langhoff (r.) auch im kommenden Jahr die Habichte als Trainer führen wird. Foto: Marco Steinbrenner

Der Trainer des Handball-Landesligisten SW Havixbeck wird auch in der Saison 2019/2020 Tom Langhoff heißen. Darauf verständigte sich der ehemaliger Zweitligaspieler mit Abteilungsleiter Marc Huysmann im Vorfeld des Pokal-Qualifikationsturniers, das die Schwarz-Weißen am Sonntag in der Baumberge-Sporthalle souverän gewannen (wir berichteten).

„Wir haben seit Weihnachten über eine Vertragsverlängerung gesprochen“, verriet Huysmann. „Unsere im Sommer des vergangenen Jahres begonnene Zusammenarbeit war sowieso auf drei Spielzeiten ausgelegt. Der Hauptverein schreibt uns aber vor, dass wir nur Jahresverträge abschließen dürfen.“

Alternativen blieben in der Schublade

Dass die Schwarz-Weißen aktuell nach der Hinrunde nur auf dem zwölften und damit drittletzten Platz zu finden sind, war kein Grund dafür, über eine mögliche Alternative nachzudenken und den neuen Trainer nicht wie sonst üblich im Rahmen des Dreikönigsturniers Anfang eines Jahres bekannt zu geben. „Wir sind mit der Arbeit von Tom sehr zufrieden. Dass das zweite Jahr nach einem Aufstieg bekanntlich immer schwieriger ist als das erste, war auch uns klar.“

Mir gefällt die Fankultur. Die Zuschauer haben uns bislang schon häufig zu einem Heimsieg getrieben.

Tom Langhoff

Der alte und neue SWH-Trainer sieht trotz der bislang erst acht Punkte aus 13 Begegnungen „großes Potenzial in der Mannschaft. Daraufhin habe ich auch zugesagt. Außerdem hat es mich gefreut, dass sich die Jungs für mich so deutlich ausgesprochen haben.“ Auch wenn die Deckungsarbeit noch deutlich verbessert werden müsse, „haben schon ein paar von mir einstudierte Sachen gegriffen. Wir haben beispielsweise ein klares Konzept, wie aus der Abwehr in den Angriff gespielt werden soll.“

Abseits der Platte fühlt sich der gebürtige Rostocker bei den Habichten sehr wohl. „Mir gefällt die Fankultur. Die Zuschauer haben uns bislang schon häufig zu einem Heimsieg getrieben. Ich hoffe, das wird auch weiterhin so sein.“

Ein Co-Trainer kommt

Eine Baustelle ist aber noch offen. Auf eigenen Wunsch wird Tom Langhoff in Zukunft einen Co-Trainer an seiner Seite haben. „Wenn ich aufgrund von beruflichen Verpflichtungen mal nicht die Einheit leiten kann“, erzählt der Automobilverkäufer, „möchte ich gerne eine zweite Instanz neben mir haben. Die Person muss natürlich die ähnliche Auffassung von Handball haben wie ich.“ Konkrete Namen gibt es noch nicht. „Ich werde mal in mein Telefonbuch schauen. Es kann aber auch durchaus eine interne Lösung sein“, grübelt Langhoff noch. Sein Vorgesetzter Huysmann gewährt dem Coach bei der Auswahl freie Hand: „Die Rahmenbedingungen sind abgesteckt.“

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