Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Ein Punkt in „wildem Spiel“ für GS Hohenholte

Hohenholte -

A-Ligist GS Hohenholte kam beim Kellerkind Warendorfer SU II nicht über ein 3:3 hinaus. Die Gelb-Schwarzen zeigten allerdings eine tolle Moral.

Freitag, 15.03.2019, 16:50 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 17:56 Uhr
Er kam, sah und traf: Der eingewechselte Patrick Wilhelmer erzielte zehn Minuten vor dem Abpfiff noch das Tor zum 3:3-Endstand.
Er kam, sah und traf: Der eingewechselte Patrick Wilhelmer erzielte zehn Minuten vor dem Abpfiff noch das Tor zum 3:3-Endstand. Foto: Marco Steinbrenner

„Wir wollten ursprünglich drei Punkte mit nach Hause nehmen“, erinnerte Ralf Zenker , Trainer der Kreisliga A-Fußballer von GS Hohenholte, an die Zielsetzung vor dem Nachholspiel gegen die Warendorfer SU II. „Aufgrund des Spielverlaufs bin ich mit dem einen Zähler aber zufrieden. Unser Gegner war stärker als erwartet.“ Nach 90 Minuten endete am Donnerstagabend das, so Zenker, „wilde Spiel“ beim Tabellenvorletzten, mit einem 3:3 (2:1)-Unentschieden.

Die Gäste, bei denen kurzfristig Frederik Fechner (Grippe) und Marvin Niehoff (Achillessehnenprobleme) ausfielen, erwischten einen vielversprechenden Start. In der 21. Minute gelang Fabian Zeller nach einer Kombination über Mario Boonk sowie Ferdinand Vogelsang die Führung. In der Folge versäumten es die Gelb-Schwarzen, mit einem weiteren Treffer frühzeitig die Weichen auf Sieg zu stellen. Vogelsang vergab gleich zwei gute Chancen. Und auch Erik Bernsjann besaß eine sehr gute Möglichkeit, doch setzte der Linksfuß nach einer Flanke von Leon Marquardt den Ball per Volleyschuss knapp neben das WSU-Gehäuse.

„Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir die Partie im Griff, verloren dann aber unerklärlicherweise den Faden“, berichtete Zenker. Die Folge: Aufgrund der Treffer von Moritz Wenning nach einer halben Stunde und Niklas Brändle fünf Minuten vor der Pause ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Kabine. „Der Gegner hat uns gut zugestellt. Außerdem waren wir auf dem großen Kunstrasenplatz zu offen“, berichtete Hohenholtes Coach. „Die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen waren einfach zu groß.“ Nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte Patrick Gangolf sogar die 3:1-Führung für die Platzherren. Damit schien die Begegnung entschieden zu sein. Doch weit gefehlt, denn die Zenker-Schützlinge zeigten anschließend eine „tolle Mentalität“.

Nach einer Flanke von Mario Boonk markierte in der 73. Minute zunächst Lutz Marquardt den 2:3-Anschlusstreffer. Nur sieben Minuten später erzielte der für Tobias Herkentrup nach einer Stunde eingewechselte Patrick Wilhelmer aus spitzem Winkel den 3:3-Ausgleich. In der Nachspielzeit hatte Wilhelmer sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch knapp.

Bereits am Sonntag (17. März) steht für die Hohenholter Elf das nächste Punktspiel an. Ab 15 Uhr kommt es zum Aufeinandertreffen mit Davaria Davensberg. Angesetzt ist die Partie auf der Teltheide-Sportanlage. Es kann jedoch sein, dass das Spiel aufgrund der anhaltenden Regenfälle noch kurzfristig noch auf den Kunstrasenplatz nach Havixbeck verlegt wird. Der Tabellenvierte Davensberg gab in der Rückrunde bisher noch keinen Punkt ab und erzielte in den drei Spielen zehn Tore. „Davensberg besitzt gute Einzelspieler und ein südländisches Temperament“, sagte Zenker. „Wir müssen eine andere Kompaktheit als noch in Warendorf an den Tag legen.“ Ferdinand Vogelsang (private Gründe) wird dem Zehnten ebenso fehlen wie der weiterhin verletzte Marvin Niehoff. Dagegen hofft Hohenholtes Trainer auf die Rückkehr von Frederik Fechner.

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