Handball: Landesliga
Schwarze Serie von SW Havixbeck hält weiter an

Havixbeck -

Die Luft im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga wird für SW Havixbeck immer dünner.

Sonntag, 24.03.2019, 20:56 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 15:28 Uhr
Mit acht Toren treffsicherster Havixbecker: David Brinkgerd (r.).
Mit acht Toren treffsicherster Havixbecker: David Brinkgerd (r.). Foto: Marco Steinbrenner

Das von SWH-Trainer Tom Langhoff im Vorfeld bezeichnete „Vier-Punkte-Spiel“ gegen den Mitabstiegskandidaten TV Vreden ging in der Baumberge-Sporthalle mit 24:28 (12:13) verloren. Entsprechend groß war nach der Begegnung die Enttäuschung bei den Schwarz-Weißen. „Wir belohnen uns einfach nicht für die guten Trainingsleistungen“, sagte ein sichtlich niedergeschlagener Havixbecker Übungsleiter.

Die Gastgeber ließen zu viele klare Chancen liegen und konnten eine zwischenzeitliche Aufholjagd, zehn Minuten vor dem Ende lag Vreden „nur“ mit 22:21 in Führung, nicht zum ersten Sieg im Kalenderjahr 2019 nutzen. Nach Beobachtungen des SWH-Coaches sei im Angriff teilweise „zu ideenlos“ gespielt worden. „Die Bewegung ohne Ball hat gefehlt. Außerdem bekamen wir in der Deckung keinen Zugriff und verloren zu viele Eins-gegen-Eins-Duelle.“ In den letzten zehn Minuten war im Spiel der Gastgeber zudem erkennbar, dass zahlreiche Havixbecker Akteure angeschlagen waren und „keine Körner mehr hatten, um noch einmal zuzulegen“.

Die Folge: Durch die 15. Niederlage im 20. Saisonspiel bleiben die Habichte unverändert auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nur ein schwacher Trost war es, dass die Spvg. Hesselteich auf dem ersten Nichtabstiegsplatz ebenfalls verlor und gegen den TSV Ladbergen mit 22:27 das Nachsehen hatte. Sechs Spiele vor dem Saisonende beträgt der Rückstand auf den rettenden zwölften Platz unverändert vier Zähler. „Wir haben heute zwei Punkte liegen gelassen“, sagte ein ratlos wirkender Langhoff. Der ehemalige Zweitligaspieler unterstrich noch einmal, „dass mir die Arbeit mit der Mannschaft weiter viel Spaß macht. Die Vorstellungen im Training stimmen.“ Doch warum können die Schwarz-Weißen diese Leistungen nicht im Spiel abrufen? Eine Antwort auf diese Frage hatte der Havixbecker Übungsleiter unmittelbar nach dem Schlusspfiff nicht parat.

Viel Zeit, um seine Mannschaft wieder aufzubauen, hat Langhoff nicht. Bereits am Freitag (29. März) steht das kurzfristig verlegte Auswärtsspiel gegen den 1. HC Ibbenbüren auf dem Programm. Es ist das nächste von noch sechs ausstehenden Endspielen um den Klassenerhalt. Die Gastgeber haben fünf Zähler mehr auf dem Konto als die Langhoff-Sieben. – SWH: Wittenberg, Cassens – Brinkgerd (8), J. Beumer (4), M. Beumer (4), L. Stumpe (3), Schmidt (2), Lügering (2), C. Mühlenkamp (1), Lepke, Steens, Frieling, Leusmann

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