Handball-Landesliga
SW Havixbeck hat noch sechs Endspiele

Havixbeck -

Wenn ein Team noch sechs Spiele hat und alle von besonderer Bedeutung sind, dann muss es wohl irgendwo drücken. Bei SW Havixbeck ist das so. Das Team ist aktuell Vorletzter in der Tabelle. Ein Gespenst macht sich breit. . .

Montag, 25.03.2019, 16:09 Uhr aktualisiert: 31.03.2019, 13:10 Uhr
Jesse Frieling gelang trotz mehrere guter Möglichkeiten kein Treffer für seine Schwarz-Weißen im Heimspiel gegen den TV Vreden. Am Ende mussten die Hausherren in eine 24:28-Pleite einwilligen. .
Jesse Frieling gelang trotz mehrere guter Möglichkeiten kein Treffer für seine Schwarz-Weißen im Heimspiel gegen den TV Vreden. Am Ende mussten die Hausherren in eine 24:28-Pleite einwilligen. . Foto: Marco Steinbrenner

Die Partie in der Handball-Landesliga zwischen SW Havixbeck und dem TV Vreden war schon eine knappe halbe Stunde vorbei, als einige Spieler der Schwarz-Weißen immer noch auf der Platte standen und miteinander diskutierten. Die Schützlinge von Trainer Tom Langhoff verloren das „Vier-Punkte-Spiel“ im Kampf um den Klassenerhalt in der einstigen Festung Baumberge-Sporthalle mit 24:28.

Der erste Sieg im Kalenderjahr 2019 lässt weiter auf sich warten. Es war der nächste Dämpfer für den Tabellenvorletzten auf dem Weg zum Erhalt der Liga.

Handball-Landesliga: Havixbeck wartet weiter auf den ersten Sieg 2019

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  • Wieder verloren: Ist die Baumberg-Sporthalle keine Handball-Festung? Foto: Marco Steinbrenner
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Der weiterhin verletzte Kapitän David Weiper (Kreuzbandriss) zitterte wieder einmal auf der Bank mit und kam nach der Begegnung zu dem Fazit, „dass wir den unbedingten Siegeswillen haben vermissen lassen. Kein Spieler hat heute seine Normalform gefunden. Die Aktionen wirkten viel zu zögerlich. Jeder hat die Verantwortung weitergegeben.“ Besonders im Angriff haperte es in den letzten zehn Minuten, denn trotz des 21:22-Rückstandes war noch alles möglich. Doch es sollte einmal mehr nicht sein.

„Die Jungs kennen die Situation nicht, im Senioren-Bereich gegen den Abstieg zu spielen und mit dieser Drucksituation fertig werden zu müssen“, verrät Weiper. „Jeder wollte unbedingt vermeiden, Fehler zu machen und hat sich im Abschluss nur wenig zugetraut.“ Hinzu kam, dass zahlreiche Leistungsträger angeschlagen sind. „In der Schlussphase konnten wir nicht mehr zulegen“, beobachtete Langhoff.

Bereits am Freitag (29. März) steht beim Mitkonkurrenten 1. HC Ibbenbüren das nächste von insgesamt noch sechs Abstiegs-Endspielen auf dem Programm. David Weiper hat noch längst nicht den Glauben daran verloren, dass es auch in der Saison 2019/2020 Landesliga-Handball in Havixbeck geben wird. „Wir haben nur vier Punkte Rückstand auf den rettenden zwölften Platz und das Hinspiel gegen Ibbenbüren mit 34:28 gewonnen“, erinnert der Mannschaftsführer und fordert von seinen Teamkollegen, „dass der Wille und die Einstellung im Gegensatz zur Vreden-Partie stimmen müssen. Wir brauchen ein positives Erlebnis. Daran führt kein Weg vorbei.“ Ein Sieg in Ibbenbüren, es wäre der erste Auswärtserfolg in dieser Spielzeit, ist deshalb Pflicht.

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