Fußball: Kreisliga A2
Ralf Zenker will etwas hinterlassen bei GS Hohenholte und bleibt

Hohenholte -

Ein Jahr der Eingewöhnung und des Kennenlernens liegt hinter Ralf Zenker. Ein zweites wird für den Coach von GS Hohenholte hinzu kommen. Weil es einfach passt mit ihm und der Mannschaft.

Dienstag, 02.04.2019, 17:22 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 17:40 Uhr
Gibt weiter die Kommandos als Trainer von GS Hohenholte: Ralf Zenker, der ebenso wie sein Co-Trainer Heiko Walters für ein weiteres Jahr beim A-Ligisten zugesagt hat.
Gibt weiter die Kommandos als Trainer von GS Hohenholte: Ralf Zenker, der ebenso wie sein Co-Trainer Heiko Walters für ein weiteres Jahr beim A-Ligisten zugesagt hat. Foto: Patrick Schulte

Ein wenig skeptisch war Ralf Zenker im vorigen Winter ja schon. Ist der Trainerposten bei GS Hohenholte in einer für ihn völlig unbekannten Liga wirklich der richtige? Nun hat der 50-Jährige sich entschieden: Ja, er ist es. Daher bleibt er mindestens ein Jahr GSH-Coach. Das gilt auch für seinen Co-Trainer Heiko Walters .

Ewald Bussmann, Fußball-Abteilungsleiter von GS Hohenholte, verkündete die frohe Botschaft am Dienstag. „Es hat sich langsam alles richtig gut eingespielt“, weist er auch auf den aktuellen Lauf hin. Hohenholte ist Neunter, seit vier Spielen unbezwungen, die vergangenen drei gewann GSH allesamt. Nach über fünf Jahren mit Dirk Nottebaum als Coach scheint es, als habe sich die Truppe an Zenker gewöhnt. Und es scheint ebenfalls so, als habe die Mannschaft gefallen gefunden an ihrem Übungsleiter. „Auch der Mannschaft kamen nur total positive Rückmeldungen, insbesondere wegen seiner taktische Kompetenz“, berichtet Bußmann.

Zenker sammelt positive Eindrücke

Was aber sagt denn nun der Geadelte zu alldem? Ihm gefällt es. In der Liga, in Hohenholte, mit den Jungs. Ohne großes Hintergrundwissen begann er seinerzeit bei den Gelb-Schwarzen. Neue Gegner, teilweise für ihn unbekannte Orte. Da prasselte viel auf ihn ein. Er überlegte und bemerkte: Ja, das macht Spaß. „Ich habe gewisse positive Eindrücke gesammelt“, sagt Zenker.

Schritt für Schritt weiter entwickeln

Utopien von Bezirksliga-Aufstiegskämpfen mache er sich aber keine, stattdessen peilt er den berühmt-berüchtigten nächsten Schritt an, das Team soll sich in der Liga weiter etablieren. „Wir sind jetzt Neunter, vielleicht halten wir das und können nächste Saison noch zwei, drei Plätze gutmachen“, sagt Zenker. Doch das ist nur der eine Teil. Noch wichtiger ist ihm etwas anderes. „Wenn wir eines Tages gehen, sollen die Spieler sich zurück erinnern und denken: Bei dem habe ich etwas gelernt und vieles mitgenommen“, erklärt der Coach.

Gehen ist aber noch kein Thema für ihn. Er bleibt noch. Und dann kriegt er es mit einer noch jüngeren Truppe zutun. Mindestens eine Handvoll A-Jugendlicher stößt im Sommer zum Team. „Das reizt mich schon“, sagt Zenker. Solchen Jungspunden kann er ja noch einiges vermitteln. Jegliche Skepsis ist jedenfalls erst einmal verflogen.

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