Handball: Kreisliga Münster
Bei SW Havixbeck 2 ist die Luft raus

Havixbeck -

Auch in der Höhe verdient musste sich die Zweitvertretung von SW Havixbeck mit 18:28 gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt geschlagen geben.

Dienstag, 14.05.2019, 11:00 Uhr
Hört auf: Burkhard „Buko“ Thoms.
Hört auf: Burkhard „Buko“ Thoms. Foto: Marco Steinbrenner

Dabei sah es zu Beginn noch gar nicht nach einer deutlichen Klatsche für den Drittletzten aus, denn nach einer Viertelstunde führten die Einheimischen mit 5:3 und hielten den viertbesten Angriff der Liga in Schach. Allerdings war schon zu diesem Zeitpunkt erkennbar, dass die Durchschlagskraft im Angriff fehlte und es schwer werden würde, wenn sich dies nicht änderte. In der Folgezeit wechselte der Hausherr einige Akteure, um neue Impulse zu setzen. Es wurde dadurch jedoch nicht besser, sondern die Gäste erzielten mehrere Treffer. So wechselten die Teams bei einem Havixbecker 7:11-Rückstand die Seiten.

Direkt nach dem Wiederanpfiff verkürzte SWH auf 11:12, dann jedoch hatte die Mannschaft wieder Probleme im Angriff. Die HSG setzte sich in der Folge ab.

„Die Luft war irgendwie raus“, berichtete Co-Trainer Burkhard Thoms , der nach einer letzten Auszeit sieben Minuten vor Schluss noch sechs Fahrkarten neben oder über das Tor seiner Mannschaft zählte. „Es war keine leichte Saison, in der wir mit vielen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. Einige der jungen Spieler haben sich aber gut entwickelt, und auch die Nachrücker aus der Dritten haben Potenzial“, blickte Thoms positiv auf die neue Spielzeit. In dieser wird er nicht mehr an der Seitenlinie die Geschicke der SWH-Zweiten verfolgen, denn er hört als Verantwortlicher nach elf Jahren – mit zwei Jahren Unterbrechung – auf. Auch Jan-Philipp Schürmann wird nicht mehr als Trainer, sondern nur noch als Spieler zur Verfügung stehen, da er Co-Trainer bei der Ersten wird.

Tore: Maik Mense, Andre´ Klostermann (je 3), Jan Klostermann, Jonas Kolleck, Marc Kränsel-Hölscher, Maik Wiedemann (je 2), Florian Mühlenkamp, Sebastian van Leddden, Jan-Philipp Schürmann (je 1) und Lars Fischer (1/1).

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