Handball: Bezirksliga
SW Havixbeck freut sich über einen Rückkehrer

Havixbeck -

Beim Schewe-Cup im niedersächsischen Dinklage lief für Handball-Bezirksligist SW Havixbeck noch nicht alles rund. Doch es gab auch einen Lichtblick.

Donnerstag, 22.08.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 22.08.2019, 14:00 Uhr
Steht wieder im Havixbecker Kader und hinterließ zuletzt einen guten Eindruck: Lukas Albers (l.).
Steht wieder im Havixbecker Kader und hinterließ zuletzt einen guten Eindruck: Lukas Albers (l.). Foto: Marco Steinbrenner

Für die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck war der Schewe-Cup im niedersächsischen Dinklage bereits nach der Gruppenphase beendet. Die Schützlinge von Trainer Tom Langhoff mussten nach drei Niederlagen die Heimreise zurück in die Baumberge antreten.

Trotzdem bezeichnete der SWH-Coach die Veranstaltung als einen „guten Test“ im Hinblick auf den Saisonstart, der für die Schwarz-Weißen erst am 21. September bei der DJK Eintracht Coesfeld-VBRS auf dem Programm stehen wird. Der Grund: Das eigentlich für den 15. September terminierte Heimspiel gegen den 1. HC Ibbenbüren findet aufgrund der Feierlichkeiten zum 35-jährigen HCI-Jubiläum zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Der Landesliga-Absteiger trat beim Vorbereitungsturnier mit lediglich zehn Spielern, darunter die beiden Torhüter Jesse Wittenberg und Thomas Jürgens, an. Christopher Wiesner, Maik Wiedemann, Christian Mühlenkamp und Arndt Cassens standen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Lovis Stumpe ist unverändert verletzt.

Gegen den in der Landesliga Niedersachsen beheimateten Gastgeber TV Dinklage kassierten die Schwarz-Weißen zum Start in die Gruppenphase eine 13:14-Niederlage. „Der Anfang verlief konzentriert und vielversprechend. Am Ende hatten wir jedoch eine Torwurfquote von lediglich 50 Prozent“, berichtete Langhoff. „Mehr muss ich wohl nicht sagen.“

Auch der Vergleich mit dem TV Haren, ebenfalls ein Landesligist, wurde verloren. „Wir waren gegen die kleinen Gegenspieler in der Deckung nicht bereit und haben viele Eins-gegen-Eins-Duelle verloren“, beobachtete der Havixbecker Coach und bezeichnete das 11:14 als „absolut verdient. Leider gelang es uns auch nicht, schnell nach vorne zu spielen.“ Im Angriff sei „viel zu pomadig“ agiert worden.

Nach den beiden verlorenen Partien war ein Weiterkommen schon nicht mehr möglich. Der Vergleich mit dem Verbandsligisten TV Oyten besaß deshalb nur noch statistischen Wert. „Die Schiedsrichter waren auf unserer Seite. Deshalb schmeichelt das Ergebnis schon ein wenig“, vermeldete Tom Langhoff mit einem Augenzwinkern. 16:14 hieß es am Ende für Oyten. Die Einstellung im Vergleich zur Haren-Partie sei „deutlich besser“ gewesen. „Der Gegner war uns körperlich aber klar überlegen.“

Der SWH-Coach nutzte die drei Begegnungen, um taktisch und personell einiges auszuprobieren. Mit Mario Lepke, David Brinkgerd und Jonas Lügering kamen drei unterschiedliche Spieler in der Deckungsmitte zum Einsatz. Lukas Albers, der nach seinem Fußball-Abenteuer im Flothfeld wieder zu seiner eigentlichen Sportart zurückgekehrt ist, enttäuschte seinen Trainer nicht. „Lukas ist total engagiert, wirft manchmal allerdings noch etwas übermotiviert.“

Bevor die Habichte vom 7. bis 9. September in der Baumberge-Sporthalle das schon traditionelle Trainingslager abhalten, soll in der kommenden Woche noch ein Testspiel gegen den BSV Roxel ausgetragen werden. Ein genauer Termin steht ebenso wenig fest wie für den freundschaftlichen Vergleich mit dem SC Münster 08.

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