Fußball: Kreisliga A 2 Münster
SW Havixbeck gibt gegen GS Hohenholte das Derby aus der Hand

Hohenholte/Havixbeck -

„Dieses Spiel müssen wir gewinnen“, bilanzierte Jens Könemann, Spielertrainer der Kreisliga A-Fußballer von SW Havixbeck, nach dem 1:1 (0:1)-Unentschieden bei GS Hohenholte. „Aufgrund der Tormöglichkeiten haben wir heute ganz klar zwei Zähler verloren.“

Sonntag, 08.09.2019, 19:04 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 17:20 Uhr
Ein umkämpftes Derby: Stephan Waltering (l.) und Havixbecks Jonas Hehn schenken sich beim Kopfballduell nichts.
Ein umkämpftes Derby: Stephan Waltering (l.) und Havixbecks Jonas Hehn schenken sich beim Kopfballduell nichts. Foto: Marco Steinbrenner

Ralf Zenker sprach von einem „glücklichen Punktgewinn“, den der GSG-Coach einmal mehr auf die Mentalität seiner Elf zurückführte.

Die zahlreichen Zuschauer auf der Teltheide-Sportanlage sahen eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der die Gastgeber die erste große Chance besaßen. Nach einem Missverständnis zwischen Havixbecks Torhüter Felix Bußmann und Ole Walterbos klärte Thorben Schaefer einen Schuss von Mario Gerighausen kurz vor der Torlinie. Nach 17 Minuten durfte der zahlreich und lautstark mitgereiste Havixbecker Anhang jubeln: Jonathan Klossok traf, so der Hohenholter Übungsleiter, „ungehindert aus dem Stand mit einem durchaus haltbaren Schuss aus 22 Metern zum 0:1“.

Kein Sieger im Ortsderby zwischen GS Hohenholte und SW Havixbeck

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Nach dem Seitenwechsel waren die Schwarz-Weißen das eindeutig spielbestimmende Team. „Wir haben es versäumt, frühzeitig mit dem zweiten Treffer den Sack zuzumachen“, merkte Könemann nach Spielende an. Jakob Temme setzte nach 50 Minuten einen Kopfball nur an das Außennetz. Tobias Harke verfehlte in der 68. Minute ebenfalls nur knapp das Ziel. Die größte Chance zum 0:2 vergab allerdings Philipp Rossmann. Nachdem zuvor der eingewechselte Dennis Minnerop mit einem Schuss nur den Torpfosten getroffen hatte, brachte Rossmann das Kunststück fertig und setzte das Spielgerät freistehend aus drei Metern neben das Hohenholter Gehäuse.

Für das Auslassen bester Möglichkeiten wurde der Aufsteiger elf Minuten vor Schluss gnadenlos bestraft. Einen Eckball von Ferdinand Vogelsang beförderte Mario Gerighausen per Kopf unhaltbar zum 1:1-Ausgleich in die Maschen. In der Schlussphase lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch. „Ich konnte nicht erkennen, dass wir eigentlich mit einem 4-4-2-System spielen wollten“, spielte Ralf Zenker auf die Unordnung in seinem Team an. Allerdings gelang es den Habichten trotz Überlegenheit nicht, den Siegtreffer zu erzielen. Jonas Hehn fand nach 86 Minuten mit einem freistehenden Kopfball seinen Meister in Yannick Boonk und Jens Könemann beförderte in der Nachspielzeit mit einem platzierten Fernschuss den Ball nur an die Latte.

„Mir hat heute alles nicht gefallen“, sprach Hohenholtes Coach Klartext. „So kann es nicht weitergehen. Einzig positiv ist, dass wir mit dem Mute der Verzweiflung am Ende zumindest noch einen Punkt geholt haben.“ Havixbecks Trainer vermisste bei seinem jungen Team die „notwendige Cleverness, um aus so einem Spiel drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die Jungs hätten sich belohnen müssen.“

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