Handball: Kreisliga Frauen
Sieg ist wichtig für die Moral von SW Havixbeck

Havixbeck -

Endlich mal wieder gewonnen: Nach einer Durststrecke setzten sich die Handballerinnen von SW Havixbeck beim TB Burgsteinfurt 2 durch.

Montag, 07.10.2019, 15:42 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 16:40 Uhr
War phasenweise kaum zu stoppen: Mit sechs Toren war Maja Dreger erfolgreichste Havixbecker Torschützin.
War phasenweise kaum zu stoppen: Mit sechs Toren war Maja Dreger erfolgreichste Havixbecker Torschützin. Foto: Marco Steinbrenner

Die Handballerinnen von Schwarz-Weiß Havixbeck haben das Siegen doch noch nicht verlernt. Nach drei Niederlagen gegen jeweils starke Gegner in der neu zusammengestellten Kreisliga Münster, Gruppe 2, bejubelten die Schützlinge von Trainer Bodo Dreger einen 16:14 (11:7) Auswärtserfolg beim TB Burgsteinfurt 2. „Der Sieg war völlig verdient“, berichtete SWH-Spielerin Sarah Hövelmann erfreut.

Besonders in der ersten Halbzeit lief das Angriffsspiel der Schwarz-Weißen, die mit nur einer Auswechselspielerin auskommen mussten, wie geschmiert. Die Mannschaft hatte offensichtlich die Vorgaben aus dem Training verinnerlicht. Vorne wurde viel Druck gemacht und die Gastgeberinnen Eins-gegen-Eins ausgespielt. In der Deckungsmitte sprang Lena Ebbert für die verletzte Pia Raupach ein und zeigte im Zusammenspiel mit Sarah Hövelmann eine bärenstarke Leistung. Tor um Tor setzten sich die Gäste ab und gingen mit einem 11:7-Vorsprung in die Kabine. „Dass wir zur Pause erstmals in dieser Saison in Führung lagen, war schon ungewohnt“, erklärte Sarah Hövelmann lachend.

Vielleicht lag es aber genau daran, dass die Schwarz Weißen plötzlich „Angst vor der eigenen Courage bekamen“ (Hövelmann). Jedenfalls versagten den Spielerinnen nach dem Wechsel vor dem gegnerischen Gehäuse reihenweise die Nerven. 15 Minuten lang gelang kein Treffer, sodass die Gastgeberinnen kamen bis auf ein Tor (11:10) herankamen. Der erlösende Treffer zum 10:12 fiel per Tempogegenstoß durch Sarah Hövelmann.

In der anschließenden Auszeit schwor sich die Mannschaft noch einmal neu ein. In der spannenden Schlussphase zeigte sich Lina Klostermann als besonders nervenstark und traf viele richtige Wurfentscheidungen. Beim 16:11 war der Drops gelutscht, auch wenn die Gastgeberinnen noch etwas Ergebniskosmetik betreiben durften.

„Wir haben bisher immer die Hucke voll bekommen“, zeigte sich Sarah Hövelmann erleichtert. „Dieser Erfolg war ungeheuer wichtig für die Moral.“ Bis zum nächsten Spiel am 3. November bleibt viel Zeit, um den Erfolg auskosten.

Tore: Maja Dreger (6/3), Sarah Hövelmann (4), Lucie Schmidt (2), Lina Klostermann (2), Heidi Fiegenbaum (1), Sophie Badengoth (1).

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