Handball: Bezirksliga
SW Havixbeck hofft erneut auf starke Abwehrleistung

Havixbeck -

Spitzenspiel in der Handball-Bezirksliga: Dabei gastiert Primus SW Havixbeck am Samstag beim ersten Verfolger SC DJK Everswinkel.

Freitag, 01.11.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 03.11.2019, 17:24 Uhr
Abschlussstark: Joshua Schmidt (r.). In der Vorwoche steuerte er zehn Treffer zum Heimsieg bei.
Abschlussstark: Joshua Schmidt (r.). In der Vorwoche steuerte er zehn Treffer zum Heimsieg bei. Foto: Marco Steinbrenner

Für die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck geht es Schlag auf Schlag: Nach dem grandiosen 36:26-Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen den selbst ernannten Titelaspiranten Sparta Münster steht für die Schützlinge von Trainer Tom Langhoff am Samstag (2. November) bereits das nächste Topspiel auf dem Programm. Um 19 Uhr sind die Schwarz-Weißen als einzige noch verlustpunktfreie Mannschaft beim Zweitplatzierten SC DJK Everswinkel (8:2 Zähler) gefordert. Die Gastgeber büßten den Platz an der Sonne aufgrund einer überraschenden 22:24-Auswärtsniederlage gegen den TV Friesen Telgte II ein.

„Wir sind auf alles gefasst und ich warne ausdrücklich vor Überheblichkeit“, stellt der Havixbecker Coach klar. Assistenztrainer Jan-Philipp Schürmann betont, „dass wir die Tabellenführung nicht zu hoch aufhängen wollen. Gegen Sparta haben wir zwar eine unserer bislang besten Saisonleistungen gezeigt, doch es stehen noch 22 Partien auf dem Programm.“ Trotz alledem möchte der Landesliga-Absteiger, so Jan-Philipp Schürmann weiter, „natürlich weiterhin oben bleiben“.

Die Spielvorbereitung auf das Everswinkel-Duell hätte jedoch deutlich besser laufen können, denn bei der Trainingseinheit am Dienstag fehlten sieben Spieler krankheitsbedingt. Christopher Wiesner, der auch schon gegen Sparta nur sporadisch im Kader stand, wird ausfallen. Bei Dominik Leufgen zwickt die Wade. „So ganz fit sind wir nicht“, verrät Tom Langhoff. Dennoch will der Landesliga-Absteiger mit einer „totalen Willensstärke“ in die Partie gehen. „Everswinkel hat eine gute Truppe und mit Marvin Sand einen neuen Spielmacher aus Telgte hinzubekommen.“

Die Habichte besinnen sich auf ihre eigenen Stärken. Dazu zählt auch eine gute Deckungsarbeit. Lediglich 83 Gegentreffer in vier Partien sind für die beiden Torhüter Jesse Wittenberg und Arndt Cassens ein sehr guter Wert. Ob Cassens allerdings in Everswinkel mit von der Partie sein kann, ist fraglich. Der Schlussmann trat beim Aufwärmen am Sonntag unglücklich auf den Ball und konnte am Dienstag nicht trainieren. „Vielleicht erwischt Jesse nochmals so einen Sahne-Tag wie gegen Sparta“, hofft Schürmann. Cheftrainer Tom Langhoff setzt auf die erste und zweite Welle, „die immer besser wird. Außerdem wollen wir den Gegner frühzeitig unter Druck setzen.“

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