Fußball: Kreisliga A 2 Münster
GS Hohenholte will in Rinkerode nachlegen

Hohenholte -

Am Donnerstag tritt A-Ligist GS Hohenholte zum zweiten Mal in dieser Saison beim SV Rinkerode an. Die erste Partie war nach 45 Minuten abgebrochen worden.

Mittwoch, 13.11.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 16:10 Uhr
Frederik Fechner (l.), unser Archivfoto zeigt ihn hier bei einem Zweikampf gegen den Havixbecker Philipp Rossmann, hat in seiner sportlichen Karriere schon einiges erlebt. Jetzt ist er erstmals auch Trainer.
Frederik Fechner (l.), unser Archivfoto zeigt ihn hier bei einem Zweikampf gegen den Havixbecker Philipp Rossmann, hat in seiner sportlichen Karriere schon einiges erlebt. Jetzt ist er erstmals auch Trainer. Foto: Marco Steinbrenner

Neue Besen kehren gut! Das Sprichwort traf am vergangenen Sonntag auf den A-Ligisten GS Hohenholte wieder einmal zu, der mit einem neuen Trainerteam das Heimspiel gegen den VfL Wolbeck II mit 5:1 gewann. Davor hatten die Gelb-Schwarzen erst einmal in dieser Serie dreifach gepunktet – beim 3:1-Auswärtserfolg in Selm. „Der Dreier gegen Wolbeck war natürlich super wichtig. Allerdings haben wir damit erst den Anschluss ans hintere Mittelfeld geschafft, mehr noch nicht. Wir haben jetzt Woche für Woche Sechs-Punkte-Spiele“, erklärt Frederik „Freddy“ Fechner , der gemeinsam mit Mario Boonk die Trainingsarbeit übernommen hat und dies vorerst bis zur Winterpause tun wird. „Dann hat der Verein Zeit, um in Ruhe einen neuen Trainer zu finden.“ Unterstützt wird das Duo von Fußball-Obmann André Timmermann.

„Einen Trainerschein habe ich zwar nicht, doch möchte ich ihn irgendwann einmal machen. Diese Aufgabe reizt mich schon“, sagt der 23 Jahre alte Fechner, der in seiner Karriere unter anderem schon einmal für den Landesligisten BSV Roxel kickte.

Seinen sportlichen Höhepunkt erlebte er in der Saison 2015/16. Im Entscheidungsspiel in Beckum erzielte er als Joker in der 93. Minute das Tor des Tages für die Roxeler gegen den SC Verl II. Der BSV stieg damit in die Westfalenliga auf. Im Sommer 2016 wechselte Fechner allerdings zum damaligen A-Ligisten nach Billerbeck. „Ich konnte aus beruflichen Gründen nur zwei Mal pro Woche trainieren. Mit diesem Aufwand kann man nicht Westfalenliga spielen“, sagt Fechner.

Am morgigen Donnerstag (Anstoß um 19.30 Uhr) wird er wieder als Spielertrainer auf dem Platz stehen, wenn es zum Wiederholungsspiel nach Rinkerode geht. Die Partie war am 3. Oktober bei einer Hohenholter 1:0-Führung wegen eines Unwetters abgebrochen worden. Mario Boonk hatte seine Farben in der 33. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung gebracht. „Der Spielabbruch war für uns sehr ärgerlich, denn wir waren richtig gut drin. Ich hoffe, dass uns das am Donnerstag erneut gelingen wird.“

Die Rinkeroder Mannschaft kennt Fechner schon seit einigen Jahren. „Das war immer ein unangenehmer Gegner. Mit Stürmer Luis Bertels und Kapitän Marc Düker haben sie zwei starke Spieler in ihren Reihen. Doch wir wollen uns eigentlich nur auf uns selbst konzentrieren. Unsere Geschwindigkeit dürfte unser Vorteil sein“, so Fechner, der auf Marion Boonk (verletzt) verzichten muss. Tobias Herkentrup und Ferdinand Vogelsang sind angeschlagen.

 

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