Handball: Bezirksliga und Kreispokal
SW Havixbeck löst die Pflichtaufgaben

Havixbeck -

Die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und feierten am Freitag und Samstag zwei Siege.

Sonntag, 24.11.2019, 16:10 Uhr aktualisiert: 25.11.2019, 16:06 Uhr
Christian Mühlenkamp gehörte in Borghorst zu den auffälligeren Spielern von SW Havixbeck. Er erzielte vier der 23 Treffer.
Christian Mühlenkamp gehörte in Borghorst zu den auffälligeren Spielern von SW Havixbeck. Er erzielte vier der 23 Treffer. Foto: Marco Steinbrenner

Zwei Spiele – zwei Siege: Die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck haben das Mammut-Wochenende ohne Niederlage überstanden. Am späten Freitagabend gewannen die Schützlinge von Trainer Tom Langhoff zunächst das Nachholspiel beim TV Borghorst mit 23:20 (13:13). Keine 24 Stunden später wurden die Schwarz-Weißen auch ihrer Favoritenrolle im Kreispokal gerecht und zogen durch einen 32:28 (18:14)-Erfolg gegen den Kreisliga-Vorletzten HF Reckenfeld in die vierte Runde ein. „Wir haben unsere Ziele erreicht und sind natürlich vom Ergebnis zufrieden“, berichtete der SWH-Coach.

TV Borghorst - SW Havixbeck: 20:23

Für den siebten Sieg im achten Saisonspiel mussten die Gäste lange Zeit kämpfen. Nach einem 5:9-Rückstand stellte Langhoff in der 14. Minute seine Abwehrformation von 6:0 auf 5:1 um. Eine Veränderung, mit der der Tabellenzehnte einige Probleme hatte. „Wir haben nach einer schwachen ersten Halbzeit zum Glück noch einmal den Hebel umlegen können.“ Arndt Cassens rückte zu Beginn des zweiten Spielabschnitts für Jesse Wittenberg zwischen die Pfosten und zeigte einige gute Paraden. Am SWH-Schlussmann lag es auch, dass die Hausherren zwischen der 33. und 46. Minute keinen Treffer erzielten. Havixbeck zog in dieser Phase von 14:14 auf 20:14 davon. „Das einzig Positive heute war, dass wir aus einem anfänglichen Rückstand am Ende noch einen Sieg geschafft haben. Die Trefferquote war insgesamt trotzdem unterirdisch.“ Dass der Tabellenzweite zum ersten Mal in dieser Saison ohne Harz spielen musste, ließ Tom Langhoff nicht als Ausrede gelten. Insgesamt beobachtete der ehemalige Zweitligaspieler einen „Rückschritt“.

SWH-Tore: Lügering (7), C. Mühlenkamp (4), Leusmann (3), Wiesner (3), Leufgen (3), Schmidt (2)

HF Reckenfeld - SW Havixbeck: 28:32

„Das Ergebnis ist mir völlig egal. Ohne Zweifel: Wir können besser spielen“, betonte SWH-Coach Tom Langhoff. „Ich mache den Jungs aber keinen Vorwurf. Zwei Spiele in zwei Tagen sind im Amateurbereich nicht ohne. Es geht an die körperlichen Grenzen.“ Hinzu kam, dass die Gäste mit lediglich acht Feldspielern sowie den beiden Keepern Jesse Wittenberg und Arndt Cassens angereist waren. „Halb Greven war in der Halle und hat die Gastgeber nach vorne gepeitscht.“ Wie schon am Tag zuvor in Borghorst mussten die Habichte erneut einen Rückstand, dieses Mal stand es nach sieben Minuten 3:5, nachlaufen. Bis zur Pause erarbeitete sich die Langhoff-Sieben einen Vier-Tore-Vorsprung (18:14) und gab diesen nach dem Seitenwechsel auch nicht mehr ab. „Eigentlich hätten wir die Partie mit zehn Treffern Unterschied gewinnen können.“ Wie schon in der Meisterschaft, wurden erneut viele Möglichkeiten liegen gelassen.

SWH-Tore: Schmidt (9), Wiesner (7), L. Albers (4), Steens (4), Lügering (4), Leusmann (4)

Mit dem Auswärtsspiel am nächsten Samstag (30. November) beim Tabellenvorletzten Eintracht Hiltrup setzen die Langhoff-Schützlinge die Meisterschaft fort. Ein Sieg ist Pflicht, um weiterhin in der Spitzengruppe mit den punktgleichen Teams aus Everswinkel und Ochtrup zu bleiben. Der Anwurf erfolgt um 17.30 Uhr.

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