Fußball: Kreisliga A 2 Münster
GS Hohenholte ist in Bösensell krasser Außenseiter

Bösensell/Hohenholte -

Wenn im Rahmen des ersten Rückrundenspieltages der Kreisliga A 2 Münster am Sonntag um 14.30 Uhr der SV Bösensell auf GS Hohenholte trifft, sind die Rollen aufgrund der aktuellen Tabellenkonstellation klar verteilt.

Freitag, 29.11.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 29.11.2019, 19:18 Uhr
Mitte September jubelten ausschließlich die Bösenseller (v.l.) Florian Bußmann, Christoph Hohmann und Hinnerk Vedder nach dem 3:0-Hinspielsieg über GS Hohenholte.
Mitte September jubelten ausschließlich die Bösenseller (v.l.) Florian Bußmann, Christoph Hohmann und Hinnerk Vedder nach dem 3:0-Hinspielsieg über GS Hohenholte. Foto: Marco Steinbrenner

Für den Herbstmeister und Gastgeber ist das Nachbarschaftsduell die letzte Partie des Jahres 2019, da die eigentlich für den 8. Dezember vorgesehene Begegnung gegen den VfL Wolbeck II bereits am vergangenen Dienstag stattfand und vom Spitzenreiter mit 3:0 gewonnen wurde. Auf der anderen Seite haben die Gelb-Schwarzen als Vorletzter bereits einen Rückstand von fünf Zählern auf den rettenden 14. Rang.

An das Hinspiel, ausgetragen am 12. September auf der Teltheide-Sportanlage, denkt SVB-Coach Fabian Leifken sehr gerne zurück. Durch zwei Treffer von Florian Bußmann sowie ein Tor durch Till Leifken gewann der Liga-Primus das Spiel souverän mit 3:0. „In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Das 3:0 war am Ende ungefährdet.“

Eine ähnlich einfache Aufgabe erwartet der Bösenseller Coach im zweiten Vergleich nicht. „Hohenholte wird auf Revanche brennen.“ Bis auf Torhüter Tim Schölling, Hannes Volbracht und Christoph Hohmann können die Platzherren mit voller Kapelle antreten. Den Sieg zuletzt gegen die Bezirksliga-Reserve aus Wolbeck bezeichnet Fabian Leifken als „sehr, sehr wichtig für das Selbstvertrauen. Endlich haben wir im Gegensatz zu den zwei Partien davor auch wieder getroffen, wenngleich einige Chancen noch liegen gelassen wurden.“ So gehen die Gastgeber mit breiter Brust in das Derby und wollen sich mit einem Heimsieg in die Winterpause verabschieden.

Ganz anders ist die Stimmungslage bei den GSH-Kickern. Nach dem 5:1-Heimsieg gegen den VfL Wolbeck II wurden die beiden Auswärtspartien gegen den SV Rinkerode (2:4) und SC Nienberge (0:3) innerhalb von drei Tagen verloren. „Es gilt, kompakt zu stehen und nicht ängstlich aufzutreten“, stellt Hohenholtes Kapitän Frederik Fechner klar. „In Bösensell zu punkten, wäre ein gutes Zeichen, dass die Mannschaft noch lebt.“ Der Spielführer blickt dem letzten Auswärtsspiel des Jahres trotz der Tabellensituation durchaus zuversichtlich entgegen. „Wir müssen die Galligkeit und den Willen zeigen, drei Punkte mitnehmen zu wollen. In einem Derby ist alles möglich.“ Ferdinand Vogelsang und Mario Boonk fallen verletzungsbedingt aus. Hinter dem Einsatz von Tobias Herkentrup befindet sich aufgrund von Knieproblemen noch ein Fragezeichen. Fabian Zeller sah in Nienberge die Rote Karte und wird erst im Jahr 2020 wieder in einem Meisterschaftsspiel mitwirken dürfen.  

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