Handball: Kreisliga
Nur Torwart Lukas Pölling von SW Havixbeck 2 überzeugt

Havixbeck -

Drei Spiele, zwei Pleiten: Die Zweitvertretung und das Damenteam der Handballabteilung von SW Havixbeck kassierten Niederlagen, während die Dritte einen Sieg feierte.

Montag, 02.12.2019, 15:22 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 15:26 Uhr

Gegen den Tabellendritten der Kreisliga SV Adler Münster kann man verlieren. Doch dass die Niederlage der Havixbecker Zweitvertretung mit 17:32 so deutlich ausfiel, ärgerte Trainer Martin Kleikamp sehr. Nur in den ersten fünf Minuten gestaltete seine Sieben die Partie offen (3:3), dann zogen die Gastgeber unaufhaltsam davon. Bereits zur Pause beim 18:10 war der Drops gelutscht, denn die ersatzgeschwächten Schwarz-Weißen machten zu viele Fehler, die Münster regelmäßig mit Gegenstoßtoren bestrafte. Allein hierdurch fielen 15 Tore. Einzig Torwart Lukas Pölling wehrte sich so richtig gegen die Niederlage, die ohne ihn noch deutlich höher ausgefallen wäre. „In der Verfassung werden wir weiterhin die Schießbude der Liga bleiben“, warnte Kleikamp nach dem Spiel. – SWH-Tore: Kolleck (4), F. Mühlenkamp (3), Hanning (3/3), van Ledden, J. Hölscher, Mense (je 2) und Schürmann (1).

Bereits um 11 Uhr trat SWH 3 am Sonntag bei der SG Gescher/Legden 2 an. Allerdings wirkte die Dritte sehr ausgeschlafen und gewann mit 20:17. Die Gastgeber mussten nach ihrer 1:0-Führung permanent einem Rückstand hinterherlaufen. Dies lag daran, weil Havixbeck seine Angriffe konzentriert ausspielte und die Gastgeber kein Mittel gegen die Spielzüge fand. Außerdem stand die SWH-Abwehr wieder einmal sehr sicher. Wenn trotzdem mal ein Ball durchkam, stand mit Christian Kösters ein Feldspieler im Tor, der den Einheimischen mit einer tollen Leistung den Nerv raubte. So vereitelte er mehrfach in Eins-gegen-Eins-Situationen ein schon sicher geglaubtes Tor. Die Schwarz-Weißen blieben cool und steuerten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einem sicheren Sieg entgegen. – SWH-Tore: Kleikamp, Hemmerde (je 4), Schulz (3), B. Thoms (3/1), Sommerfeld, Kleinwechter und Schulze Eistrup (je 2).

Nach einer starken ersten Halbzeit und einer 9:7-Pausenführung mussten die SWH-Damen doch noch in ein 11:14 gegen die HSG Gremmendorf/Angelmodde einwilligen. Nur zwei eigene Treffer wurden nach der Pause gefeiert. „Es sah so aus, als wenn im Angriff der Stecker gezogen worden wäre. Wir müssen an unserem Selbstbewusstsein arbeiten, um in den entscheidenden Situationen die Verantwortung zu übernehmen“, so SWH-Kreisläuferin Sarah Hövelmann selbstkritisch.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7105808?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35334%2F
2:0 gegen Magdeburg: Preußen Münster beendet Sieglosserie
Er kann es noch; Rufat Dadashov (2.v.l.) erzielte wie in Meppen ein Tor, dieses Mal zur 1:0-Führung
Nachrichten-Ticker