Fußball: Westfalenliga
Beide Trainer von GW Nottuln verlängern

Nottuln -

Fußball-Westfalenligist GW Nottuln hat auf zwei Schlüsselpositionen jetzt Planungssicherheit: Trainer Jens Niehues und Co-Trainer Dirk Nottebaum gaben ihr Ja-Wort für die Saison 2020/21.

Dienstag, 03.12.2019, 15:14 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 15:10 Uhr
Das Bild trügt nicht: Jens Niehues (l.) und Dirk Nottebaum verstehen sich auch außerhalb des Platzes hervorragend. Die beiden Trainer machen auch in der nächsten Saison bei GW Nottuln gemeinsame Sache.
Das Bild trügt nicht: Jens Niehues (l.) und Dirk Nottebaum verstehen sich auch außerhalb des Platzes hervorragend. Die beiden Trainer machen auch in der nächsten Saison bei GW Nottuln gemeinsame Sache. Foto: Johannes Oetz

Die Fußballabteilung von GW Nottuln macht in diesem Jahr früh Nägel mit Köpfen: Am Dienstag gaben die Grün-Weißen bekannt, dass Jens Niehues auch in der kommenden Saison die erste Mannschaft trainieren wird. Der 36 Jahre alte Stadtlohner geht damit im Sommer in die zweite Saison beim Team aus den Baumbergen. Ihm zur Seite stehen wird weiterhin Dirk Nottebaum . Der 44 Jahre alte Coach aus Hohenholte, der weit mehr als nur Co-Trainer beim derzeitigen Tabellenneunten ist, gab ebenfalls sein Ja-Wort. Er wird damit in der Saison 2020/21 bereits im dritten Jahr für die Geschicke der Mannschaft mitverantwortlich sein.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir die Zusammenarbeit mit den beiden in der nächsten Saison fortsetzen können. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesen ehrgeizigen und jungen Trainern den erfolgreichen Weg mit unserem jungen Westfalenligateam positiv weiterführen werden“, erklärt Fußball-Abteilungsleiter Lothar Ullrich und fügte hinzu: „Ich denke, dass wir momentan den attraktivsten Fußball seit Jahren in Nottuln sehen. Und das hat sehr viel mit unserem Trainerteam und dem Zusammenhalt in der Mannschaft zu tun.“

Jens Niehues freut sich auf sein zweites Jahr im Baumberge-Stadion: „Ich möchte mit der Mannschaft nicht nur in der Westfalenliga mitschwimmen, sondern mit ihr auch eine gute Rolle spielen. Meine Ziellinie ist dabei nicht irgendein Tabellenplatz, sondern die Weiterentwicklung der Spieler. Ich habe das Gefühl, dass es zwischen mir, der Mannschaft, dem Verein und meinem Trainerkollegen Dirk Nottebaum passt. Deshalb mache ich sehr gerne weiter.“

Die Mannschaft, so der in Bocholt arbeitende Informatiker, habe in den letzten Monaten eine gute Entwicklung genommen. Rückschläge wie das 0:5 am vergangenen Sonntag in Gievenbeck, gehörten zu diesem Weg dazu. „Man fällt auch mal hin. Das ist aber nicht schlimm, wenn man schnell wieder aufsteht. Auch aus schlechten Dingen kann man eine Menge lernen.“ Niehues liegt sehr am Herzen, dass seine Akteure „spielintelligenter“ werden. „Mein Ziel ist es, dass sie schneller begreifen, was der Gegner vorhat und dagegen einwirken.“

Dirk Nottebaum teilt diese Philosophie. Außerdem fühlt er sich im Verein GW Nottuln „wahnsinnig wohl. Ich freue mich jedes Mal beim Wegfahren schon wieder auf das nächste Mal.“

Die Zusammenarbeit mit Jens Niehues beschreibt er als außergewöhnlich gut: „Jens schätzt meine Meinung und ich seine. Wir haben außer dem Fußball aber auch noch viele andere Themen, über die wir uns austauschen. Am Ende landen wir dann aber doch immer wieder beim Fußball“, lacht Dirk Nottebaum.

Mit dem aktuellen Kader arbeitet auch der Hohenholter sehr gerne zusammen: „Das Team befindet sich auf einem Weg, der unter Oliver Glaser begonnen wurde. Im Sommer kamen dann nicht nur Jens Niehues, sondern mit Dickens Toka, Lars Ivanusic und Daniel Feldkamp unter anderem drei weitere Persönlichkeiten dazu. Sie waren bei ihren letzten Vereinen alle Kapitäne. Dadurch wurden natürlich auch Strukturen aufgebrochen. Ich kann nur sagen, dass bei uns in jedem Training viel Spaß und Feuer drin ist. Keiner möchte verlieren, jeder Sieg im Abschlussspiel wird wie eine Meisterschaft gefeiert.“

André Kreuz, Kapitän der Grün-Weißen, begrüßt die Verlängerung mit den Trainern ebenfalls: „Auch wenn die letzten Ergebnisse die Aussage vielleicht nicht stützen, machen wir eine gute Entwicklung. Ich bin mir sicher, dass wir im nächsten Jahr, wenn auch viele verletzte Spieler zurückkehren werden, wieder erfolgreicher spielen werden.“

Das Trainerteam wird in den kommenden Tagen die Gespräche mit den Spielern aufnehmen. Wer bleibt, wer geht? „Wir sind erst einmal in Vorleistung getreten. Jetzt wollen wir natürlich möglichst schnell mit unseren Leuchttürmen verlängern“, sagt Jens Niehues, der den Spielern vor den ersten Gesprächen einen wichtigen Hinweis gibt: „Ich halte nichts davon, wenn Spieler sich drei, vier Wochen Bedenkzeit erbeten. Das bedeutet nämlich, dass sie nur darauf warten, ob sich vielleicht noch ein anderer interessanter Verein bei ihnen meldet. Bei Dirk und mir wissen sie genau, woran sie sind.“

Ich möchte mit der Mannschaft nicht nur in der Westfalenliga mitschwimmen, sondern mit ihr auch eine gute Rolle spielen.

Jens Niehues
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