Handball: Bezirksliga
Spieler von SW Havixbeck müssen sich konzentrieren

Havixbeck -

Die Ergebnisse des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck stimmten zuletzt. Mit den Leistungen war Trainer Tom Langhoff dabei aber nicht immer zufrieden. Deshalb fordert er vor dem Heimspiel gegen die HSG Hohne/Lengerich eine Steigerung.

Freitag, 06.12.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 15:04 Uhr
Moritz Albers (M.) kann auf die Zähne beißen. Ob der Kreisläufer allerdings schon wieder am Sonntag auflaufen kann, ist dann doch sehr fraglich.
Moritz Albers (M.) kann auf die Zähne beißen. Ob der Kreisläufer allerdings schon wieder am Sonntag auflaufen kann, ist dann doch sehr fraglich. Foto: Marco Steinbrenner

Zwei Begegnungen in der Meisterschaft stehen für den Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck noch vor der vierwöchigen Weihnachtspause auf dem Programm. Am Sonntag (8. Dezember) empfangen die Schwarz-Weißen um 18 Uhr in der Baumberge-Festung die HSG Hohne /Lengerich. Das letzte Pflichtspiel des Jahres findet am 14. Dezember um 19.15 Uhr beim TuS Recke statt.

„Wir wollen natürlich weiterhin in der dreiköpfigen Spitzengruppe zu finden sein“, stellt SWH-Trainer Tom Langhoff klar. „Deshalb zählen für uns nur vier Punkte.“

Das Team aus Hohne/Lengerich, aktuell in der Rangliste auf Platz sieben zu finden, verlor am vergangenen Sonntag seine Heimpartie gegen den Spitzenreiter SC Everswinkel mit 19:25. Der Havixbecker Trainer nahm den nächsten Gegner eine Woche zuvor bei der 29:35-Auswärtsniederlage gegen Arminia Ochtrup genauestens unter die Lupe. „Wir treffen auf eine Mannschaft, die vier, fünf erfahrene Akteure in ihren Reihen hat. Die Spieler befinden sich in einem körperlich guten Zustand, sind drahtig und muskulös.“ Ein besonderes Augenmerk muss die Abwehr der Schwarz-Weißen auf den wurfstarken Rückraum werfen.

Obwohl sich die Habichte in den vergangenen vier Pflichtspielen, drei um Punkte und eines im Pokal, keine Blöße gaben, war Langhoff mit den Vorstellungen nicht durchweg zufrieden. „Es muss den Jungs wieder gelingen, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Außerdem dürfen wir nicht so viele Chancen liegen lassen.“ Aber auch die Leistung in der Deckung gefiel dem SWH-Coach häufiger nicht. „Die Abwehr-Performance war zuletzt teilweise mangelhaft. Es gilt, noch konsequenter zu agieren und sich beispielsweise auch die Abpraller zu holen. Das ist eine Frage der Konzentration.“

Nach dem mühsamen 30:29-Auswärtssieg gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Hiltrup stellt Tom Langhoff abermals klar, „dass der Heimvorteil alleine am Sonntag noch lange nicht ausreichen wird, um vor eigenem Publikum weiterhin ohne Punktverlust zu bleiben. Es muss mehr kommen.“

Mit welchem Personal die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite verbucht werden sollen, entscheidet sich vermutlich erst kurzfristig. An der Trainingseinheit am Dienstag nahmen lediglich fünf Feldspieler und Torhüter Arndt Cassens teil. „Eine Vielzahl ist krank oder verletzt“, verrät Tom Langhoff. „Hinter den Einsätzen von sechs, sieben Leuten befinden sich deshalb Fragezeichen.“ Das gilt auch für Kreisläufer Moritz Albers, der sich in Hiltrup den kleinen Finger auskugelte und dann auf die Zähne biss: Noch auf der Platte renkte ihm Langhoff den Finger wieder ein.

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