Handball: Bezirksliga
SW Havixbeck mit schwacher Deckungsleistung

Havixbeck -

Nach sieben Erfolgen hintereinander ist die Siegesserie der Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck am letzten Hinrundenspieltag gerissen. Der Spitzenreiter kassierte beim Tabellenfünften Warendorfer SU mit 30:35 (16:19) seine zweite Saisonniederlage.

Montag, 20.01.2020, 11:24 Uhr aktualisiert: 21.01.2020, 15:28 Uhr
Joshua Schmidt war mit 14 Toren mit Abstand treffsicherster Havixbecker Spieler. Doch auch seine Tore reichten nicht.
Joshua Schmidt war mit 14 Toren mit Abstand treffsicherster Havixbecker Spieler. Doch auch seine Tore reichten nicht. Foto: Marco Steinbrenner

Dass die Schützlinge von Trainer Tom Langhoff trotzdem unverändert den Platz an der Sonne einnehmen und sich über den inoffiziellen Titel als Halbzeitmeister freuen dürfen, liegt an der Niederlage des bisherigen Tabellenzweiten SC DJK Everswinkel beim neuen Dritten 1. HC Ibbenbüren. Im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze deutet sich damit vor Beginn der Rückrunde am kommenden Wochenende ein Fünfkampf an. Die Schwarz-Weißen haben auf die Sportunion aus Warendorf nämlich nur einen mageren Drei-Punkte-Vorsprung.

Die Analyse des SWH-Coaches nach der Pleite am Sonntagabend fiel deutlich aus. „Wir haben heute keine Leistung gebracht und uns nicht als Tabellenführer präsentiert“, stellte Langhoff klar. Auf der anderen Seite habe der Gastgeber „an seinem Leistungszenit gespielt“. Der Hauptgrund für die Pleite sei die „bislang in dieser Saison schwächste Deckungsleistung“ gewesen. Allein in der ersten Halbzeit kassierte der Liga-Primus 19 Gegentreffer. Vor der Warendorf-Begegnung hatten die beiden Schlussmänner Jesse Wittenberg und Arndt Cassens pro Spiel 23,5 Tore einstecken müssen.

Dass in der Kreisstadt kein Harz benutzt werden durfte, ließ der Havixbecker Übungsleiter nicht als Ausrede gelten. „Das wussten wir vor der Partie. Außerdem brauchst du für eine gute Abwehrleistung keinen Harz.“ Auch die Vorstellung im Angriff gefiel Tom Langhoff überhaupt nicht. „Wir hatten zu viele Fehlwürfe.“ Gerade in der Anfangsphase wurde deutlich, dass die Gäste mit dem, so der SWH-Trainer, „nackten Spielgerät“ überhaupt nicht zurecht kamen. Bereits nach elf Minuten lag Warendorf 10:4 in Führung. Der Vorsprung betrug zur Halbzeit immer noch drei Treffer (19:16) und geriet auch nach dem Seitenwechsel nie ernsthaft in Gefahr. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Jungs heute an den Sieg geglaubt haben.“

Viel Zeit, um sich über die Niederlage zu ärgern, hat der Landesliga-Absteiger nicht. Bereits am Samstag (25. Januar) steht das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Um 19.30 Uhr beginnt die Partie in Ibbenbüren. Der Tabellendritte setzte sich gegen den Vierten aus Everswinkel am Sonnabend mit 31:27 durch. „Das wird unser schwerstes Saisonspiel. Eine deutliche Leistungssteigerung ist erforderlich, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren“, so Langhoff.

SWH-Tore: Schmidt (14), Lügering (5), Leufgen (4), Wiesner (2), Leusmann (2), Mühlenkamp (1), M. Albers (1) und Bexten (1).

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