Handball: Bezirksliga
SW Havixbeck lässt erneut Federn

Havixbeck -

Noch haben die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck die vielen guten Wünsche fürs neue Jahr nicht auf der Platte geschweige denn in der Tabelle umsetzen können: Mit der 30:37-Schlappe bei der Warendorfer SU kassierte die Truppe von Trainer Tom Langhoff die zweite Niederlage binnen einer Woche.

Sonntag, 26.01.2020, 14:42 Uhr aktualisiert: 26.01.2020, 19:36 Uhr
Moritz Albers markierte neun Treffer für die Schwarzweißen – am Ende dennoch zu wenig, um sein Team zum Sieg zu führen.
Moritz Albers markierte neun Treffer für die Schwarzweißen – am Ende dennoch zu wenig, um sein Team zum Sieg zu führen. Foto: Marco Steinbrenner

Zweite Niederlage innerhalb von lediglich sechs Tagen: Die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck verließen nach der 30:35-Auswärtsniederlage gegen die Warendorfer SU auch beim 1. HC Ibbenbüren die Platte als unterlegenes Team. Die Schützlinge von Trainer Tom Langhoff hatten im Duell der beiden Landesliga-Absteiger mit 30:37 (18:19) das Nachsehen. Mit Arminia Ochtrup, SW Havixbeck, dem 1. HC Ibbenbüren und SC Everswinkel sind gleich vier Teams mit 22:6 Punkten in der Spitzengruppe zu finden. Nur einen Zähler dahinter folgt die Sportunion aus Warendorf als Fünfter. „Wir haben es verpasst, uns ganz vorne ein wenig abzusetzen“, ärgerte sich Langhoff über die beiden zuletzt verlorenen Spiele.

30 Tore wieder nicht genug

In den beiden Top-Partien gelang es den Schwarz-Weißen, jeweils 30 Treffer zu erzielen. „Dem Angriff ist eigentlich kein Vorwurf zu machen“, ergänzte der SWH-Coach. „Allerdings haben wir in Ibbenbüren deutlich mehr technische Fehler produziert als in der Partie zuvor.“ Die aktuelle Schwachstelle der Langhoff-Sieben ist damit schnell gefunden. 72 Gegentreffer in zwei Partien sind „deutlich zu viele. Wir schaffen es aktuell nicht, die Deckung konstant zu halten.“

Besonders verärgert zeigte sich der ehemalige Zweitligaspieler darüber, „dass immer wieder die gleichen, dummen Fehler gemacht werden“. Und das, obwohl der Havixbecker Übungsleiter die Defizite sowohl während der Begegnung als auch in der Halbzeitpause deutlich angesprochen hatte. Deshalb sei es auch „absolut irre“ gewesen, dass das Spiel in Ibbenbüren trotz einer 23:22-Führung nach 37 Minuten so deutlich noch verloren wurde.

„Jeder muss sich hinterfragen“

„Jeder einzelne Spieler muss sich selbst hinterfragen, was er geleistet hat“, sprach Tom Langhoff nach dem Schlusspfiff Klartext. „Einige Jungs sind sich der Sache nicht bewusst, wie viele gute Mannschaften in der Liga spielen. Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass es einen Fünfkampf um den Meistertitel geben wird.“ Dass die Habichte mit lediglich elf Spielern, darunter befand sich noch der fit gespritzte Christian Mühlenkamp, antreten mussten, ließ Havixbecks Trainer ebenso wenig als Ausrede gelten, wie das Fehlen von Leistungsträger Dominik Leufgen. Mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag (2. Februar) gegen die DJK Eintracht Coesfeld-VBRS möchte der Tabellenzweite wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

SWH-Tore:M. Albers (9), C. Mühlenkamp (6), Schmidt (5), Lügering (4), Leusmann (4), Wiesner (1), Lepke (1)

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