Handball: Havixbecker empfangen Eintracht Coesfeld-VBRS
SWH will zurück in die Spur

Donnerstag, 30.01.2020, 19:30 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 18:26 Uhr
Dominik Leufgen (l.) steht den Schwarz-Weißen weiterhin nicht zur Verfügung.
Dominik Leufgen (l.) steht den Schwarz-Weißen weiterhin nicht zur Verfügung. Foto: Marco Steinbrenner

Die Kreisstädter sind auf dem neunten Tabellenplatz zu finden und nur drei Zähler von einem Abstiegsrang entfernt. Auf der anderen Seite belegen die Schwarz-Weißen trotz der kleinen Negativserie zuletzt unverändert hinter Arminia Ochtrup die zweite Position. Das Hinspiel in Coesfeld gewann die Langhoff-Sieben mit 31:19. Vor heimischem Publikum soll die bislang makellose Serie von sechs Erfolgen in sechs Spielen fortgesetzt werden.

Die Vorzeichen stehen für den Landesliga-Absteiger allerdings nicht gerade gut, denn im Vergleich zur Vorwoche hat sich die personelle Situation noch einmal verschlechtert. Aufgrund von Leistenproblemen wird Dominik Leufgen mindestens weitere zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Jonas Lügering verletzte sich am Samstag in Ibbenbüren und zog sich eine Nackenprellung zu. Nachdem Lukas Bexten vier Weisheitszähne gezogen wurden, sollte der Kreisläufer eigentlich am Sonntag wieder in den Kader zurückkehren. Doch davon geht sein Coach nicht aus, „denn Lukas läuft immer noch mit Hamsterbacken durch die Gegend“.

Eine gezielte Vorbereitung auf das zweite Rückrundenspiel war somit nicht möglich, obwohl der SWH-Coach aufgrund der zuletzt 72 Gegentreffer in zwei Begegnungen dringend an der Deckungsleistung hätte arbeiten müssen. „Am Dienstag standen mir sechs Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung“, verriet Tom Langhoff . „In einem solch kleinen Kreis ist es natürlich schwer, die letzten Niederlagen aufzuarbeiten.“

Aufgrund des ungefährdeten Hinspielerfolgs hebt der Havixbecker Übungsleiter mahnend den Zeigefinger und appelliert, den nächsten Gegner „auf gar keinen Fall zu unterschätzen. Es gilt die Partie so anzugehen, als wenn der Spitzenreiter gegen den Tabellenzweiten anträte.“ Auch wenn das Selbstvertrauen nach den beiden Niederlagen, die Langhoff als „unglücklich und blöd“ bezeichnete, angeknackst ist, „müssen wir mit breiter Brust auf der Platte stehen“.

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