Handball-Bezirksliga
Havixbecker melden sich zurück

Havixbeck -

Mit 34:24 bezwingen die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck die DJK Eintracht Coesfeld-VBRS. Das Ergebnis drückt eine Überlegenheit aus, die so deutlich aber nicht war.

Montag, 03.02.2020, 18:15 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 18:26 Uhr
Christian Mühlenkamp hatte eine 100-prozentige Trefferquote und brachte den Ball gleich fünfmal im gegnerischen Kasten unter. Er war der stabilisierende Faktor im Havixbecker Spiel.
Christian Mühlenkamp hatte eine 100-prozentige Trefferquote und brachte den Ball gleich fünfmal im gegnerischen Kasten unter. Er war der stabilisierende Faktor im Havixbecker Spiel. Foto: Marco Steinbrenner

Die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck sind nach den beiden Auswärtsniederlagen gegen die Warendorfer SU und den 1. HC Ibbenbüren in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das Team von Trainer Tom Langhoff gewann in der Baumberge-Sporthalle das Kreis-Derby gegen die DJK Eintracht Coesfeld-VBRS mit 34:24 (18:13). Hinter Arminia Ochtrup (22:20 bei der HSG Hohne/Lengerich) und vor dem SC DJK Everswinkel (37:18 gegen den TB Burgsteinfurt) belegen die Schwarz-Weißen unverändert den zweiten Tabellenplatz. Die Top 3 der Liga sind mit jeweils 24:6 Zählern punktgleich.

„Der Sieg fühlt sich nicht so deutlich an, wie es das Ergebnis vermuten lässt“, verriet der SWH-Coach. Gegenüber den beiden Partien zuvor mit 35 (Warendorf) sowie 37 Gegentreffern (Ibbenbüren) kassierten die Torhüter der Gastgeber, Jesse Wittenberg und Arndt Cassens, diesmal deutlich weniger Gegentreffer. „Die Deckung war besser, aber immer noch nicht gut“, beobachtete Langhoff.

Nach den beiden Pleiten zuletzt sei es nur logisch, „dass die Jungs nicht mit breiter Brust aufgelaufen sind. Die Sicherheit fehlte.“ Zudem sei das Team aus der Kreisstadt „total motiviert“ zu den Habichten gereist. „Coesfeld trat mit voller Kapelle an, spielte befreit auf und hatte nichts zu verlieren.“ Dagegen mussten die Hausherren unbedingt gewinnen, um nicht aus der Spitzengruppe herauszufliegen.

In einer weitgehend ausgeglichenen ersten Halbzeit setzte sich die Langhoff-Sieben erst in den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff entscheidend ab und ging mit einer 18:13-Führung in die Kabine. „Wir haben noch einige, sehr gute Chancen liegengelassen. Das ist bei Heimspielen eigentlich untypisch.“

Christian Mühlenkamp hatte eine 100-prozentige Trefferquote und brachte den Ball gleich fünfmal im gegnerischen Kasten unter. „Häufig hat uns Christian aus der Patsche geholfen.“ Die Abstimmung in der Abwehrmitte passte beim Landesliga-Absteiger hingegen nicht. „Wir kamen in zwei, drei Situationen zu spät und bekamen den Ball nach Paraden unserer Torhüter nicht“, berichtete Tom Langhoff.

Der zwölfte Sieg in der 15. Partie geriet nach dem Seitenwechsel nicht mehr in Gefahr. „Wir hatten mehr Körner und mit insgesamt 14 Spielern eine gute Bank“, freute sich der SWH-Übungsleiter. Mit der Umstellung von einer 5:1- auf eine 6:0-Deckungsformation kamen die Blau-Weißen nicht gut klar. So erlaubte sich Tom Langhoff sogar den Luxus und schickte den nach einer Leistenverletzung einigermaßen wiedergenesenen Dominik Leufgen in den zweiten 30 Minuten kaum noch auf die Platte. Auch wenn im Havixbecker Spiel einige leichte Ballverluste zu beobachten waren, konnten die Gäste den Rückstand nicht mehr egalisieren. „Wir waren in der Abwehr kompakter und haben es geschickt verstanden, die Räume eng zu machen.“

SWH-Tore:M. Albers (8), C. Mühlenkamp (5), Lügering (5), Wiesner (5), Schmidt (5), Leufgen (3), Wiedemann (1), L. Albers (1), Stumpe (1).

SWH-Tore:
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