Handball: Bezirksliga
Joshua Schmidt von SW Havixbeck: „Es wird ein großes Finale geben“

Samstag, 22.02.2020, 06:38 Uhr aktualisiert: 24.02.2020, 11:12 Uhr
Havixbecks Torschütze vom Dienst: Joshua Schmdit.
Havixbecks Torschütze vom Dienst: Joshua Schmdit. Foto: Marco Steinbrenner

 

Trotz Tabellenführung und spielfreier Karnevalszeit gibt es keine Trainingspause. Wie haben Sie die Nachricht ihres Trainers aufgenommen?

Joshua Schmidt : Für uns stehen in den nächsten Wochen richtungsweisende Spiele, beispielsweise gegen die Mitkonkurrenten Sparta Münster und Everswinkel, auf dem Programm. Es ist wichtig, dass wir im Vorfeld ordentlich trainieren und sehr gut vorbereitet in die Partien gehen.

Neun Begegnungen vor dem Saisonende kämpfen gleich sechs Mannschaften um die beiden Aufstiegsplätze. Welche Faktoren geben am Ende den Ausschlag?

Schmidt: Die zwei Mannschaft mit dem größten Willen und Kampfgeist werden zum Schluss mit dem Aufstieg belohnt. Es wird sicherlich ein großes Finale geben, denn die beiden letzten Spiele stehen für uns in Ochtrup und gegen Warendorf, zwei Teams aus der Spitzengruppe, an.

Was spricht für Schwarz-Weiß Havixbeck?

Schmidt: Unser Team ist in der Breite sehr gut aufgestellt. Außerdem verfügen wir über eine enorme Heimstärke und haben in den bisherigen acht Spielen in der Baumberge-Sporthalle noch keinen Punkt abgegeben.

Hand aufs Herz: Hätten Sie nach den Abgängen von Johannes und Max Beumer gedacht, dass es so gut laufen würde?

Schmidt: Dass wir oben mitspielen würden, hatte ich schon gedacht. Dass es natürlich so super läuft, finde ich klasse. Die Mannschaft ist sehr gut eingespielt. Mit Dominik Leufgen haben wir im rechten Rückraum außerdem jemanden, der viel Erfahrung mitbringt und ein Spiel in den entscheidenden Phasen leiten kann.

Können Sie sich noch an den 19. Januar erinnern?

Schmidt: Das ist noch gar nicht so lange her. Wir haben in Warendorf gespielt und verloren. Das war eine unglückliche Niederlage – ein klassisches Auswärtsspiel von uns. In der Abwehr waren zu viele Lücken. Vor eigenem Publikum sind wir in der Deckung galliger.

Ich wollte aber auf etwas anderes hinaus. Sie haben in der Partie 14 Treffer erzielt – Saisonrekord!

Schmidt: Stimmt. Warendorf ist eine Mannschaft, die sehr offensiv deckt. Dadurch entstehen häufiger größere Lücken, die für mich und das Eins-gegen-Eins optimal sind.

Co-Trainer Jan-Philipp Schürmann sagte zu Saisonbeginn, dass Ihre Würfe selbst aus neun Metern fast immer im Tor landen...

Schmidt: Ich habe eine gute Sprungkraft. Deshalb kommt es schon mal vor, dass ich auch Tore aus der zweiten Reihe werfe (lacht). Allerdings gab es auch schon Begegnungen, wo es bei mir gar nicht lief.

Wenn Sie wetten müssten: Welchen Betrag würden Sie auf den Wiederaufstieg setzen?

Schmidt: Als Azubi habe ich nicht viel Geld. Ich bin davon überzeugt und glaube fest daran, dass wir bereits in diesem Jahr wieder in die Landesliga zurückkehren.

Sie gehören zu den Top-Torschützen der Liga. Gab es schon Angebote von höherklassigen Vereinen für die kommende Spielzeit?

Schmidt: Nein, die gab es nicht. Ohnehin liegt mein Fokus einzig und allein auf den noch verbleibenden neun Begegnungen. Alles andere interessiert mich nicht.

Sie bleiben also in Havixbeck?

Schmidt: Wir schaffen den Aufstieg und dann werde ich für meinen Heimatverein SW Havixbeck wieder in der Landesliga spielen.

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