Handball: 2. Kreisklasse Münster Herren und Kreisliga Damen Münster
Herren III von SW Havixbeck siegen knapp

Havixbeck -

Während die dritte Handballmannschaft von SW Havixbeck knapp beim HSC Rhade 99 gewann, verlor das Damenteam der Schwarz-Weißen bei Borussia Darup.

Montag, 02.03.2020, 17:02 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 15:46 Uhr
Machte ein starkes Spiel: Jörg Sommerfeld.
Machte ein starkes Spiel: Jörg Sommerfeld. Foto: Marco Steinbrenner

Während die dritte Handballmannschaft von SW Havixbeck knapp beim HSC Rhade 99 gewann, verlor das Damenteam der Schwarz-Weißen bei Borussia Darup.

HSC Rhade 99 –

SW Havixbeck III 20:21

Mit einem 21:20-Sieg (13:11) kehrte die Havixbecker Drittvertretung vom Spiel aus Rhade zurück und revanchierte sich für die unglückliche 21:22-Niederlage aus dem Hinspiel. Man war im SWH-Lager allerdings nur mit dem Ergebnis und nicht mit der gezeigten Leistung gegen den Tabellendrittletzten zufrieden. Viel zu viele technische Fehler hielten die keineswegs starken Gastgeber im Spiel, sodass Havixbeck bis zum Ende um die Punkte zittern musste. Beispielhaft dafür war der Ballgewinn in der letzten Minute: Obwohl der Gast führte und nur noch die Zeit ablaufen lassen musste, wurde völlig unnötig überhastet nach vorn gerannt und der Ball wieder verloren. So musste Christian Kösters im Tor mit einer starken Parade noch einmal die Kohlen für seine Vorderleute aus dem Feuer holen. „Heute haben wir uns das Leben selbst schwerer gemacht als es sein musste. Am Ende zählen aber die zwei Punkte, nachdem wir im Hinspiel bei ähnlichem Spielverlauf mit leeren Händen dastanden“, wollte der verletze Burkhard Thoms das Spiel schnell abhaken. Eine tolle Leistung zeigte Jörg Sommerfeld, der auch mit acht Treffern erfolgreichster Schütze der Schwarz-Weißen war. Die restlichen Tore erzielten: Drewer (4/1), Kleikamp, Schulz (je 3), Hemmerde, Schulze Eistrup und Huysmann (je 1).

Borussia Darup –

SW Havixbeck 29:12

Mit 12:29 musste sich die Dreger-Sieben bei Borussia Darup geschlagen geben. Dies lag aber nicht nur am Gegner, sondern vielmehr daran, dass die Schwarz-Weißen sowohl in Abwehr als auch Angriff auf wichtige Spielerinnen verzichten mussten. So fehlte der komplette Innenblock krankheitsbedingt, was unweigerlich zu Abstimmungsproblemen führte. Da durch die Ausfälle auch im Angriff gewohnte Abläufe schwierig waren, nutzten die Gastgeberinnen die Ballgewinne durch schnelles Konterspiel gnadenlos aus. So war schon beim Havixbecker 7:18-Pausenrückstand die Niederlage besiegelt. Trotzdem kämpfte Schwarz-Weiß angeführt von Amelie Badengoth, die auf vielen ungewohnten Positionen toll agierte, aufopferungsvoll, um die Niederlage einigermaßen in Grenzen zu halten. – Tore: M. Dreger (5/3), I. Althoff, A. Badengoth (je 2), H. Fiegenbaum,S. Badengoth und L. Klostermann (je 1).

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