Fußball: SW Havixbeck vor dem Saisonstart
Kader ist spitz auf Knopf genäht

Havixbeck -

Schwarz-Weiß Havixbeck hat sich in den vergangenen anderthalb Monaten Saisonvorbereitung gut entwickelt, findet der neue Trainer Mario Zohlen. Vor dem Ligastart am Wochenende zieht er ein Resümee.

Donnerstag, 03.09.2020, 05:54 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 15:16 Uhr
SW Havixbecks Coach Mario Zohlen findet, dass das Spiel seiner Elf im offensiven letzten Drittel Ausbaupotenzial hat. Für die Abteilung Attacke ist unter anderem Philipp Rossmann zuständig.
SW Havixbecks Coach Mario Zohlen findet, dass das Spiel seiner Elf im offensiven letzten Drittel Ausbaupotenzial hat. Für die Abteilung Attacke ist unter anderem Philipp Rossmann zuständig. Foto: Johannes Oetz

Ein tendenziell positives Fazit spricht Mario Zohlen über die sechs Vorbereitungswochen bei seinem neuen Team SW Havixbeck aus. Etwas Sorgen bereitet dem Trainer der personell dünne Kader. Lediglich an zwei Trainingstagen hat er 16 Feldspieler auf dem Platz begrüßt, sonst waren es immer weniger. Keine optimalen Bedingungen, wie Zohlen findet, wenngleich die Anwesenden gut mitgezogen hätten.

Ex-A-Junior Max Badengoth fällt mit einer gebrochenen Nase wohl noch einen Monat aus, Malte Haumer verletzte sich sich früh an den Bändern. Marius Beilker laboriert an muskulären Problemen. „Es dürfen sich nicht noch mehr Leute verletzen“, sagt der Coach. Dazu verabschiedet sich Raphael Neiteler in Richtung Frankfurt, um in der Main-Metropole ein dreimonatiges Praktikum zu absolvieren.

Eigengewächse

Externe Neuzugänge sind bei den Habichten kein Thema. Dies sei Teil der Vereinsphilosophie, die Zohlen „voll und ganz“ mitträgt. Nach einem holprigen Start hat sich die Truppe positiv entwickelt, findet er: „Die Siege zuletzt waren gut für den Kopf.“

Die Grundordnung der Mannschaft wird wie gehabt ein 4-2-3-1-System sein. Hier komme die Geschlossenheit der Truppe am besten zur Geltung. Vorne, im letzten Spielfelddrittel, müsse sie allerdings noch zulegen.

In der „sehr ausgeglichenen Liga“ erwartet Zohlen gerade die Zweitvertretungen aus Roxel, Gievenbeck und Kinderhaus vorne mit dabei. Seine Schwarz-Weißen sieht er in der oberen Tabellenhälfte – wenn alle Spieler beisammen sowie unverletzt bleiben und kein kurzfristiger Negativtrend auftritt: „Dann kann es schnell passieren, dass man unten reinrutscht.“

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