Fußball: Kreisliga A
Havixbeck atmet auf – Nottulns Zweite arbeitet gut

Baumberge -

In Runde drei der Kreisliga-Spielzeit gab es für eine zuvor gebeutelte Elf endlich einen Dreier. SW Havixbeck atmet also auf. Ansonsten freute sich nur noch die Zweite von GW Nottuln.

Sonntag, 20.09.2020, 20:12 Uhr
Jakob Temme (Nummer 5) traf zum wichtigen 1:0 für Schwarz-Weiß Havixbeck.
Jakob Temme (Nummer 5) traf zum wichtigen 1:0 für Schwarz-Weiß Havixbeck. Foto: Johannes Oetz

Erster Sieg für Schwarz-Weiß Havixbeck und Mario Zohlen. Dafür kassierte Fortuna Schapdetten die erste Niederlage. Die Übersicht.

 

SW Havixbeck

TuS Saxonia 2:0

Aufatmen bei den Schwarz-Weißen: Mit dem Sieg über den neuen Letzten sind die ersten Zähler auf dem Konto. Die Sieger-Elf präsentierte sich, wieder mit Johannes Franke im defensiven Mittelfeld, gefährlicher und mutiger als zuvor. Co-Trainer David Bußmann: „Die Elf spürte, dass heute etwas geht und hat sich rechtzeitig belohnt.“ Nach einer Stunde nämlich durch Jakob Temme , dem Dennis Minnerop ein Kopfballtor vorlegte. Saxonia ging durchaus robust zur Sache und geriet spät in Unterzahl (Gelb-Rot 88.). Johannes Franke hatte da bereits per Elfmetertor das Spiel entschieden.

SW Havixbeck: Bußmann – Mersmann (68. Badengoth), Temme, Abstiens, Klossok – Minnerop, Franke – Fechner, Oberbeck, Harke (77. Beilker/86. Neiteler) – Rossmann

Tore: 1:0 Temme (60.), 2:0 Franke (82./FE)

 

F. Schapdetten –

FC Münster 05 0:1

„Wir haben gegen ein gutes Team verloren. Mit 05 können wir uns nicht messen, dazu fehlen uns die spielerischen Mittel.“ Das Urteil von Trainer Thorsten Ehrensberger nach der 0:1-Niederlage ließ keinen Spielraum für weitere Interpretationen. Das Tor des Tages für Münster machte Felix Knülle (34.). Aber gänzlich chancenlos war der Gastgeber nicht. Lars Bunge setzte sich nach 70 Minuten über die rechte Außenbahn durch und legte zurück auf Robin Wahlers, der die Murmel nicht richtig traf. „Das hätte es sein müssen“, so Ehrensberger. Zu allem Überfluss kassierte der eingewechselte Sven Lengers in der 90. Minute nach einem Foulspiel die Rote Karte. „Jetzt hoffe ich, dass er nicht vier Wochen gesperrt wird“, so der Trainer.

F. Schapdetten: Appelhans – Eigen (46. Riedmiller, T. Schlichtmann, Muck, Wahlers (L. Schlichtmann) – Bunge, Heumann, M. Schlichtmann, Scheuer (46. Lengers) – Bendig (68. Schröder), Meva’ A Oyono

Tor:0:1 Knülle (34.)

 

BG Gimbte –

GS Hohenholte 1:1

„Ich bin bedient“, so Trainer Lukman Atalan nach dem mühsamen 1:1 in Gimbte. „Das war die schlechteste erste Halbzeit, die ich je von uns gesehen habe“, ging er mit den Seinen hart ins Gericht. Nach 16 Minuten lagen die Gäste 0:1 zurück (Dario Kemper). „Wir hatten weder Ideen, noch stimmte die Einstellung.“ nach einem Donnerwetter in der Pause lief es besser. Aber sechs „Hundertprozentige“ wurden vergeben (je zweimal Stephan Waltring, Lutz Marquardt, Serwen Agirman). Erst ein Strafstoß in der vierten Minute der Nachspielzeit brachte das 1:1. Waltring vollendete kühn.

GS Hohenholte: Hinkerohe – L. Oberbeck, Luke, J. Oberbeck – Boonk (46. Thoms), Ti. Nolte – Herkentrup (46. Taheri), Marquardt – Agirman, Bernsjann (76. To. Nolte), Waltring

Tore: 1:0 Kemper (16.), 1:1 Waltring (90.+4/FE)

 

Brukteria Rorup –

GW Nottuln 1:2

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, fiel GW-Coach Mario Popp nach dem knappen Auswärtssieg ein Stein vom Herzen. Auf dem schwer zu bespielenden Ascheplatz fiel es den Gästen nicht leicht, das Geschehen zu kontrollieren. Zwar gingen die Grün-Weißen durch Linus Sonneborn in Führung (20.), aber nachzulegen wussten sie nicht. Sonneborn musste nach der Pause das 2:0 machen – im Gegenzug kassierte GW den Ausgleich (Simon Bertling/52.). „Wie aus dem Nichts“, beschrieb Popp den Konter der Brukteria. Zumindest war auf Hannes Krüdewagen Verlass. Der drückte das Leder nach 80 Minuten über die Linie – drei Punkte im Sack.

GW Nottuln II: Fleige – Höing, Schulz, Scholz, Thies – Schwering – Reuter (56. Sprenger), Scholdei (62. Kentrup), Sonneborn, Krüdewagen – Ehm (81. Krasniqi)

Tore: 0:1 Sonneborn (20.), 1:1 Bertling (52.), 1:2 Krüdewagen (80.)

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