Vierkampf: Deutschlandpreis
Appelhülsen ist bereit

Appelhülsen -

Etwa 120 Reiterinnen und Reiter in den Klassen A und E starten an diesem Wochenende beim Deutschlandpreis der Vierkämpfer in Appelhülsen.

Freitag, 02.10.2020, 06:53 Uhr
Markus Terbrack macht es vor: Die Maske muss zum Deutschlandpreis der Vierkämpfer mitgebracht werden. Es gilt das vom RV Appelhülsen ausgearbeitete und erprobte Hygienekonzept.
Markus Terbrack macht es vor: Die Maske muss zum Deutschlandpreis der Vierkämpfer mitgebracht werden. Es gilt das vom RV Appelhülsen ausgearbeitete und erprobte Hygienekonzept. Foto: Brigitte Arends

„Wir geben alles“, sagt Markus Terbrack mit fester Stimme. „Wenn Deutschland schon mal in Appelhülsen zu Gast ist, dann soll es auch perfekt sein.“ Kein Zweifel: Die Reiterinnen und Reiter des Bundesvierkampfes und des Nachwuchs-Bundesvierkampfes werden ab heute (Freitag) und auch die nächsten zwei Tage auf dem Gelände des Reitvereins Appelhülsen beste Bedingungen für sich und ihre Tiere vorfinden. Nachdem der sportliche Wettbewerb im April – wie so vieles – der Pandemie zum Opfer fiel, geht es nun doch noch los.

Markus Terbrack, der Vorsitzende des Kreisreiterverbandes Coesfeld, arbeitet mit einem professionellen Team zusammen. Neben Matthias Jablonski, Berthold Hüwe, Björn Cordes und Arndt Hanning hat er mit dem Vorsitzenden des RV Appelhülsen Christph Bonmann und seinen Leuten erfahrene Organisatoren.

Zwölf Mannschaften aus elf Bundesländern starten im Bundesvierkampf, beim Nachwuchs sind es zehn Mannschaften. Alle Teilnehmer gehören zu den besten Vierkampf-Reiterinnen und -Reitern der Bundes. Auch aus Nottuln und Darup sind zwei Reiterinnen nominiert: Lea Thiemann aus Darup und die junge Nottulnerin Sophia Hanning. Letztere geht beim Nachwuchs an den Start. Das heißt für sie: 50 Meter Freistil schwimmen im Stadtbad in Münster, dann steht ein 2000-Meter-Geländelauf an, der rund um die Reitanlage am Heitbrink durchgeführt wird. Bei den Disziplinen drei und vier kommen auch die Vierbeiner zum Einsatz: Je eine E-Dressur und ein E-Springen sind zu bewältigen. Für Lea Thiemann stehen neben dem Schwimmen anschließend 3000 Meter im Gelände sowie eine A-Dressur und ein A-Springen an.

Normalerweise hätten die Dressur- und Springwettbewerbe in der großen Reithalle stattfinden können, aber normal ist in Zeiten von Corona bekanntlich nichts. „Wir haben uns entschlossen, die Wettbewerbe draußen auf dem Platz stattfinden zu lassen“, erklärt Markus Terbrack. Auch wenn es regnen sollte. Die Reiter können sich in der Halle warmreiten und: „Die paar Minuten auf dem Dressur- oder Springplatz im Regen sind nicht so schlimm“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Eines ist den Organisatoren jedoch ganz besonders wichtig: Die Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln. Da der RV Appelhülsen bereits sein Septemberturnier unter Coronabedingungen stattfinden lassen musste, ist das Hygienekonzept perfekt ausgearbeitet. Zuschauer sind zugelassen, aber: „Es dürfen maximal 300 Zuschauer gleichzeitig auf das Gelände“, betont Terbrack. Und das werde genau nachgehalten anhand von Armbändern. „Wenn die 300 Stück vergeben sind, kommt der nächste erst auf den Platz, wenn einer sein Band zurückgegeben hat.“ Klare Regeln, um die Veranstaltung für alle ein Erfolg werden zu lassen.

 

Teilnehmerinnen aus dem COE-Kreis

Aus dem Kreis Coesfeld gehen in diesem Jahr beim Bundeschampionat der Vierkämpfer in Appelhülsen (2. bis 4. Oktober) ausschließlich Amazonen an den Start. Beim Bundesvierkampf starten Fiona Mönsters aus Coesfeld für den RV Coesfeld-Lette, die Aschebergerin Sina Brügger für den RV Ascheberg, Amelie Tönnissen aus Ottmarsbocholt für den RV Lüdinghausen und Lea Thiemann aus Darup für den RV Nottuln.

Beim Bundesnachwuchsvierkampf starten: Marla Modderegger aus Ottmarsbocholt für den RV Lüdinghausen, Sophia Hanning aus Nottuln für den RV Nottuln und die Coesfelderin Judith Peter für den RV Coesfeld-Lette.

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